SewingTini
22. January 2019 carpe diem

Airbrush Kolibri auf Leinwand oder Schablonieren mit dem Plotter

Das Tolle am Plotter ist unter anderem, dass man so viel damit machen kann. Auch wenn ich am Liebsten mit Heat Transfer Folien arbeite, finde ich auch Papierarbeiten und die Möglichkeiten mit Vinylfolie sehr spannend. Letztere wird meistens „normal“ entgittert und das Motiv als Deko auf Gläsern, Tassen, Schränken, Autos, Wänden oder was einem noch alles in die Finger kommt, aufgebracht.

Aber Vinylfolie lässt sich auch super als – einmal zu verwendende – Schablone nutzen. Das habe ich hier schonmal an dem Geschenk für mein Patenkind gezeigt und ich wollte das seither auf jeden Fall nochmal umsetzen. Als Sandra zum Probeplotten von Kolibri und Hibiskusblüte aufrief, hatte ich sofort ein Bild für mein Nähzimmer im Kopf.

Airbrush Kolibri auf Leinwand oder Schablonieren mit dem Plotter


Also habe ich die Vinylfolie negativ entgittert und meine Copic Marker samt Airbrush Aufsatz bereit gelegt. Zuerst habe ich mit den Farben den Hintergrund gesprüht und diesen kurz antrocknen lassen. Dann habe ich die Vinylfolie auf die Leinwand übertragen und mit schwarz die beiden Motive aufgesprüht.

Airbrush Kolibri auf Leinwand oder Schablonieren mit dem Plotter


Ich finde den Effekt total schön und bin ganz begeistert, dass alles so geklappt hat, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte. Nur die Vinylfolie hielt nicht ganz so gut auf der Leinwand und an ein paar wenigen Stellen ist die Farbe leicht unter die Schablone gelaufen. Dafür kommen selbst die feinen Linien und die Details der Hibiskusblüte gut zur Geltung.

Airbrush Kolibri auf Leinwand oder Schablonieren mit dem Plotter


Das Entgittern der Vinylfolie war bei der Blüte nicht ganz einfach, aber mit viel Geduld und zwei Pinzetten war es letztendlich doch gut machbar, ein paar Minipunkte habe ich allerdings doch verloren. Doch das Ergebnis war jede Mühe Wert und ich bin froh, die wunderschöne Datei von Silhouette Love so umgesetzt zu haben.

verlinkt bei HoT und den dienstagsdingen

Airbrush Kolibri auf Leinwand oder Schablonieren mit dem Plotter

große Anna mit Orchidee

Nun habe ich ja schon eine Weile meine neue Overlock Maschine und doch, doch ich habe auch schon Kleidungstücke für mich genäht. Es dauert bei Kleidung einfach länger, bis dafür die Fotos gemacht sind…. und ich muss mich wohl noch etwas daran gewöhnen, dass ich auf Fotos einfach fast immer blöd gucke oder unmöglich dastehe *lach*.

Dieses Shirt ist samt Bildern zwar schon eine Weile fertig, aber ich wollte die Quiltblöcke und das Testen der Carbon-Flexfolie gerne zuerst zeigen. Allerdings habe ich dieses Shirt auch erst durch ein Probeplotten für Silhouette Love komplett fertig gestellt. Aber mal von vorne…

Jetzt da ich die neue Maschine habe, schaue ich schon nochmal mehr darauf, welche Schnitte neu rauskommen und ob da etwas für mich dabei ist. Auf Instagram habe ich bei made_by_vicki die „große Anna“ von himmelblau entdeckt und musste den Schnitt mit der Erweiterung „große Anna goes summer“ unbedingt haben. Ich mag so lange Shirts sehr und die Kappärmel haben es mir auch gleich angetan <3.

große Anna mit Orchidee


Ich habe viele Jerseystoffe in meinem Fundus, vor allem einfarbige und davon auch eher blau, grau, schwarz und etwas grün und ich habe mir vorgenommen, diese erst einmal (größtenteils) zu vernähen, bevor ich mir mehr Stoffe kaufe. Also habe ich mir einen grauen Jersey geschnappt und mich ans Werk gemacht.

große Anna mit Orchidee


Entschieden habe ich mich also für das Longshirt ohne Raffung mit Kappärmeln und U-Boot Ausschnitt in Gr. 38 und bei 4 Teilen geht sogar der Zuschnitt flott :). Das Nähen hat soweit auch super geklappt, ich habe nur nach einer Nähpause die Ärmel etwas übereifrig einen Schritt zu früh eingenäht und musste dann für das Säumen etwas improvisieren ;). Ansonsten sind die verschieden Varianten toll und übersichtlich erklärt und auch für den Ausschnitt und die Ärmelabschlüsse werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt.

große Anna mit Orchidee


Nun war mir das graue Shirt noch ein klein wenig zu langweilig und da kam ein Probeplottaufruf der lieben Sandra von Silhouette Love gerade recht. Mir gefiel die Orchidee auf Anhieb gut und da ich Rosatöne nicht im Übermaß mag, habe ich mich für einen kleineren Plott auf Brusthöhe entschieden und ich liebe den Farbtupfer auf meinem Shirt sehr.

große Anna mit Orchidee


Die Orchidee ist eigentlich eine einfarbige Datei, aber ich habe mir einen Offset erstellt und die Blüten 2-farbig gestaltet. Die Datei enthält viele kleine Teile, weshalb man beim Entgittern etwas acht geben muss, aber selbst bei knapp 9cm Höhe ging das mit Flexfolie noch ziemlich gut. Und gerade die ganzen Details und kleinen Punkte machen das Motiv – wie ich finde – so schön.

große Anna mit Orchidee


Ich fühle mich in meinem neuen Shirt richtig wohl und würde behaupten wollen, dass es momentan mein Lieblingsshirt ist. Die Passform ist gut, denn dafür, dass mir ein paar Kilo weniger gut tun würden, kann Anna ja nun nichts ;). Durch die kurzen Ärmel ist es zwar sehr sommerlich, allerdings habe ich einen innen leicht angerauten Jersey verwendet und so ist es bei den momentan noch etwas kühleren Temperaturen genau richtig. Ich brauche auf jeden Fall noch mehr Annas und die meisten werden bestimmt ein Longshirt, aber bei Ärmel und Ausschnitt werde ich sicher noch andere Varianten testen.

große Anna mit Orchidee


verlinkt bei RUMS und „ich habe eine neues Schnittmuster ausprobiert!

große Anna mit Orchidee

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle

Ich gehöre seit Ende Februar zum Probeplotter Team von Silhouette Love und hatte Euch hier schon die Waldtiere vorgestellt. Neben den vielen schönen Dateien, die Sandra erstellt, geht sie auch mit anderen kreativen Köpfen im Plotterbereich Kooperationen ein. Und so kam es, dass ich eine neue Folie testen durfte, die es seit gut einer Woche bei der Krativmanufaktur.bayern zu kaufen gibt: die Carbon Flexfolie.

Zuerst bekam ich die silberfarbene Folie zugeschickt und habe zu Beginn mit &-Zeichen verschiedene Schnitteinstellungen getestet. Die Folie ließ sich bei mir mit Messer auf 1 und einem Druck von 4 perfekt schneiden und das Entgittern ist mit dieser Folie eine wahre Freude.

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle


Ziemlich schnell war mir klar, dass ich auf jeden Fall einen Diamanten aus dieser Folie brauche – übrigens ein Freebie von Silhouette Love – und eine neue Handyhülle brauchte ich eigentlich schon seit 1 1/2 Jahren. Es war also höchste Zeit. 😉 

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle


Die Kombination aus grauem Filz und braunem Kork stand schnell fest und ich wollte eine Applikation in Diamantenform auf der Vorderseite aus dem Kork, um dort den Diamanten aufzubügeln.

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle


Ich habe mich wieder für eine Handyhülle mit Auszug entschieden, da ich das sehr praktisch finde und habe sowohl den Auszug als auch die Applikation mit hellbraunem Garn im Dreifachstich abgesteppt. Ich mag die Optik sehr und der funkelnde Diamant ist das i-Tüpfelchen.

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle


Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle


Als Verschluss habe ich einen Kugelverschluss von Snaply gewählt und finde die Kombi absolut perfekt.

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle


Da mir der Diamant so gut gefällt, musste ich gleich noch einen zweiten in goldfarbener Carbon Flexfolie haben und dieser ziert nun meinen neuen Autoschlüsselanhänger aus Snappap.

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle


Die Folie lässt sich super verarbeiten und sie ist auch nicht nur was für Frauen… beim Probeplotten sind einige tolle Beispiele für Jungs und vor allem auch Männer entstanden. Es gibt die Folie in 3 Farben; neben silber und gold gibt es sie auch in smaragdgrün, die ich euch demnächst noch zeige. Momentan gibt es die Carbon Folie sogar noch zum Einführungspreis, ich habe selbst gleich nochmal zugeschlagen :).

verlinkt bei HoT, sew corklicious, den dienstagsdingen und TT-Taschen und Täschchen

Silhouette Love im Carbon Look oder meine diamantene Handyhülle

Waldtiere by Silhouette Love

Kennt ihr schon den neuen Plotterdateien Shop Silhouette Love ? Seit Ende Februar ist der Shop online und er wird sich in der nächsten Zeit weiter füllen.

Ich durfte für eine der ersten Serien im Shop – die Waldtiere – ein Designbeispiel plotten. Dachs, Fuchs, Waschbär und Wolf kommen ganz im Stil von Silhouette Love daher und sind damit sehr schlicht aber gerade das gefällt mir so gut.

Waldtiere by Silhouette Love


Mir war sofort klar, dass ich 2 U-Heft Hüllen nähen mag und ursprünglich wollte ich Dachs und Waschbär plotten. Bei der Stoffwahl bin ich dann allerdings auf „Streifzüge“ von farbenmix und „Good Natured“ von Riley Blake gestoßen und der Dachs wurde zum Fuchs ;).

Waldtiere by Silhouette Love


Die beiden Stoffe habe ich jeweils mit unifarbenen Stoffen kombiniert um den Waldtieren nicht die Show zu stehlen. Angelehnt an die Stoffe habe ich einen weißen Offset unter den Fuchs gelegt und den Waschbären entsprechend mehrfarbig geplottet.

Waldtiere by Silhouette Love

Waldtiere by Silhouette Love


Hachz, ich bin ganz hin und weg von den kleinen Kerlen und wie gut sie sich auf den Hüllen machen. Nur die Hüllen haben mir ein wenig den Nerv geraubt :O.

Ich war sehr schnell beim Schnitt von I’m sew happy, hatte aber mit der Größe der Schnittteile ein paar Schwierigkeiten und habe die erste Hülle dann eher in Anlehnung an diesen Schnitt genäht. Habe nur eine zusätzliche Einschubtasche aufgenäht und das Aussenteil aufgeteilt.

Waldtiere by Silhouette Love


Da mir Sabine aber per Email mein Brett vorm Kopf zwischenzeitlich ganz geduldig entfernt hat *lach*, konnte ich dann die zweite Hülle nach ihrem Schnitt nähen.

Waldtiere by Silhouette Love


Dieser ist mit Sicherheit etwas aufwendiger, allerdings gefällt er mir auch besser. Auch wenn ich innen mal wieder alles etwas schief zusammengeschustert habe. Aber dafür kann ja der Schnitt nun nix ;).

Waldtiere by Silhouette Love


Die beiden Hüllen dürfen nun noch bei HoT, den dienstagsdingen und kiddikram vorbeischauen. Habt einen wunderschönen Dienstag.


Waldtiere by Silhouette Love

Plotterleben 2.0 in der Blogoase

Vergangenen Samstag durfte ich einen wunderschönen und kreativen Tag mit lauter lieben Bloggerinnen verbringen. Anita von Frau Scheiner und Zizy von z hoch 3 haben zum Plotterleben 2.0 in die Blogoase eingeladen. Auch wenn ich selbst ja einige Tutorials auf meinem Blog bereitstelle, finde ich es immer wieder faszinierend was man mit dem Plotter noch so machen kann und auch in der Bedienung der Software gibt es immer noch etwas zu lernen. Und jede hat so ihre Tipps und Tricks und ich liebe es einfach, mich mit anderen kreativen Köpfen auszutauschen.


Bei meiner Ankunft wurde ich herzlich von Zizy und Anita begrüßt und ich musste mir erst mal die tolle Location anschauen. Die beiden haben so schön dekoriert und überall gab es etwas zu entdecken. Nach und nach trudelten auch die anderen Teilnehmerinnen ein – zuerst die liebe Ina, die ich als einzige schon vorher getroffen hatte (und zwar hier) – und dann ging es auch schon los.

Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Nach kurzer Begrüßung und einer Vorstellungsrunde machten wir uns an die vorbereiteten Projekte. Das 3D Ei – designed von Zizys Sohn – hat mich sofort fasziniert und auch wenn ich nicht die geborene Bastlerin bin *lach*, habe ich es geschafft, es zusammen zu kleben…. nur die letzte Lasche will einfach nicht kleben bleiben, aber das „muss“ am Kleber liegen *zwinker*. Aber Kleber hin oder her, da werden noch ein paar Eier als Osterdeko folgen :).

Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Da es doch etwas Zeit gekostet hatte, bis wir mit den Eiern fertig und diese dann auch fotografiert waren *dernormalebloggerwahnsinn* *lach*, haben wir das Vinylprojekt erst einmal „übersprungen“ und machten uns an das Kaktus Eis von Anita aus wahlweise Flex-, Flock- und/oder Glitzerfolie. Frei nach Joanna „Oh Glitzer, ich will ein Glitzer Leck mich!“. 

Ina hatte ihre Presse dabei und so haben wir die meiste Zeit mit Farben und Folien aussuchen verbracht und beim Entgittern der Glitzerfolie ging auch etwas Zeit drauf (gell Anita?).

Aber am Ende hielten (fast) alle einen tollen Stoffbeutel mit lauter wunderschönen Kakteen in den Händen. Diese wurden für ein Foto auf dem Arbeitstisch vor der tollen karierten Wand drapiert und abgelichtet.

Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Nach einem Gruppenfoto, das ihr bei Zizy findet, und der Feedbackrunde war der Tag auch schon vorbei und zu dem Vinylprojekt sind wir letztendlich gar nicht mehr gekommen. 

Fragt ihr Euch eigentlich schon, wo das ganze Material herkam? Zizy und Anita haben lauter tolle Sponsoren gefunden und wir hatten daher ausreichend Material zur Verfügung. So kam das Papier von Rico und die Folien von der Plottermarie. Zusätzlich haben sie für uns alle ein Goodiebag zusammengestellt, die das Plotter-Buch von Miriam Dornemann und Papier, eine Tüte und Aufkleber von Rico enthielt. Auch koziol hat das Event unterstützt und wir durften alle eine kleine Tasche mitnehmen, die von Zizy und Anita noch liebevoll mit Tulpen gefüllt wurde <3. 

Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Auch Ina, die beim Kreativpunkt Deusser arbeitet, hatte gesponsertes Material dabei. So hatten wir alle eine Stofftasche (die wir ja gleich beplottet haben) und zusätzlich noch einiges an Bastelmaterial mit Verarbeitungstipps von Ina. 

Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Ich bin immer noch ganz hin und weg und kann kaum glauben, dass wir so schöne Goodie Bags bekommen haben. Denn der Tag war ja schon so toll <3. Zusätzlich zu den vorbereiteten Projekten, die so viel Spaß gemacht haben, habe ich total liebe Mädels kennenlernen dürfen. Obwohl sich die wenigsten von uns schon vorher kannten, haben wir uns auf Anhieb bestens verstanden. Es war ein so schöner Tag mit Euch: Anita, Zizy, Joanna, Ina, Sylvia und Barbara.

Vielen Dank und hoffentlich bis zu einem nächsten Mal!

Zu guter letzt zeige ich Euch nochmal meinen Beutel (den ich zu Hause noch fertiggestellt habe) und mein Ei, das nach dem dritten Bild dann auch endlich nicht wieder oben aufgegangen ist *lach*.

Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Plotterleben 2.0 in der Blogoase


Was macht ihr am liebsten mit Eurem Plotter und was wollt ihr unbedingt mal ausprobieren?

Plotterleben 2.0 in der Blogoase

Kurt zieht ein – mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Der Taschen Sew-Along von greenfietsen geht in 2017 weiter und die liebe Katharina hat Unterstützung von der lieben Katharina von 4 Freizeiten bekommen. Es gibt 12 tolle neue Themen und es lohnt sich bei beiden Katharinas vorbei zuschauen, denn sie geben am Anfang jeden Monats jede ihre eigenen Tipps zu den Themen. Und so kam es, dass ich durch die Tipps von 4 Freizeiten auf einmal einen ganz anderen Schnitt genäht habe, wie ursprünglich geplant…

Gleich schon als ich das Thema las, war mir klar, dass ich einen schwarzen Stoff auf der Außenseite verarbeiten mag und dass darauf die Libelle von fusselfreies aus Regenbogen Hologramm Folie kommen soll (beides aus meinen Adventskalendern 2016). Die Libelle habe ich gleich Anfang des Jahres geplottet und an 3 verschiedenen Tagen entgittert *lach*. Nachdem ich mich an die etwas dickere Hologrammfolie gewöhnt hatte, ging das Entgittern auch richtig gut und meine neue Pinzette war mir auch eine große Hilfe.

Da ich wie gesagt dann den Schnitt nochmal gewechselt habe passte die Libelle dann nur sehr knapp auf das entsprechende Schnittteil. Aber ich fand den Schnitt Kurt von herzekleid einfach schön und wollte diesen gerne testen.

Apropos Schnitt, wie recht oft beinhaltet das Schnittmuster keine Nahtzugabe. Da ich aber immer eine exakte Nahtzugabe brauche, um mich beim Nähen daran zu orientieren, also auch erst gar keine Nahtlinie anzeichne, musste ich das ändern. Ich zeichne mir also immer die NZ am Papierschnitt an. Bei den geraden Kanten ja nun wirklich kein Hexenwerk, die Rundungen sind da etwas aufwendiger aber das geht für mich trotzdem schneller als auf dem Stoff.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Bei Kurt kommt dazu, dass das Aussenteil aus 3 verschiedenen Teilen besteht, die Innentasche aber aus genau diesen 3 Teilen zusammengesetzt besteht. Aber auch da gibt es einen ganz einfachen Trick. Ich klebe die Teile mit NZ einfach überlappend mit Washi Tape zusammen und schneide dann die Futterteile zu. So kann ich aber für eine eventuell weitere Tasche die Schnitteile auch ganz einfach wieder auseinander nehmen, um auch die nächste Tasche mit Unterteilungen zu nähen.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Die Teilungen mag ich deshalb besonders gerne, da ich Paspeln einfach toll finde. Und auch das Einnähen ist noch einfacher geworden seitdem ich einen Paspelfuß für meinen Machine besitze. Gerade da das Paspelband selten genau so breit ist wie meine NZ kann man mit dem Fuß auch viel besser die exakte Nahtzugabe einhalten und die Paspel ist trotzdem sauber eingenäht *freu*.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Die restliche Tasche wurde Stück für Stück an mehreren Tagen zusammengenäht. Nicht weil Kurt so aufwändig ist, ich musste mich nur zwischendurch immer wieder entscheiden, welche Materialien ich verwenden will ;). Bis auf die Verschlusslasche und die Träger habe ich alles nach Anleitung genäht. Ich hätte zwar lieber 4cm breites Autogurtband verwendet, aber davon war nicht mehr genug im Haus, also musste das normale Gurtband herhalten.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Und hier habe ich nochmal versucht, mit 3 unterschiedlichen Belichtungseinstellungen die Hologramm Flexfolie ein bisschen besser einzufangen.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


zwei Handyfotos, die die Farbvielfalt zeigen habe ich auch noch.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Und zu guter letzt noch einen eher schlecht ausgeleuchteten Blick ins Innere

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Und damit darf Kurt sich bei den Januartaschen einreihen (hier und hier) und bei TT – Taschen und Täschchen vorbeischauen.


Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Tinis Plottertutorials – Folge 13 – Schneidematte selbstgemacht

Nun gab es hier über ein Jahr lang kein Tutorial mehr und eigentlich ist es auch gar kein „richtiges“ Tutorial geworden, sondern mehr einige Tipps zu schon bestehenden Anleitungen.
Es gibt wirklich schon viele Tutorials zu diesem Thema und es wird im Prinzip immer sehr ähnlich umgesetzt. Warum ich mich nun überhaupt entschieden habe, das Thema hier nochmal aufzugreifen? Ich habe beim Bloggertreffen in der Nähwelt Flach festgestellt, dass einige Plotterbesitzer davon noch gar nichts gehört haben und zusätzlich habe gleich 3 Sprühkleber getestet und ein paar Kleinigkeiten sind eben doch wieder anders :).

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Aber erst mal von vorn…

Schon eine ganze Weile, also bestimmt eineinhalb Jahre, habe ich immer mal wieder eine Anleitung gesehen, wie man aus Windradfolie eine eigene Schneidematte macht. Immer wieder wurde die durchsichtige 0.4mm dicke Windradfolie empfohlen, die man im Bastelbedarf bekommt. Meistens wird dann mit der Originalmatte als Schablone und einem wasserfesten Marker das Gitter nachgezeichnet und die Zahlen und der Pfeil aufgemalt, das Ganze übrigens von der Rückseite der Matte, die Zahlen also spiegelverkehrt. Danach wird von vorne der Rand der Matte mit Tape abgeklebt und mit einem non-permanent Sprühkleber die Windradfolie in eine selbstklebende Plottermatte umgewandelt (ein schönes Tutorial findet ihr u.a. bei blogohnenamen).


Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Total klasse, wie ich finde, bis auf dass man eben das Raster selbst aufmalen musste, und genau das hat mich immer irgendwie davon abgehalten *lach*. Tja und dann entdeckte ich das Tutorial von Kathrin von himmelgrau zusammen mit einem freebie zum Aufmalen des Rasters mit dem Plotter!
Windradfolie hatte ich sicherheitshalber schon mal zu Hause und sogar gleich 2 Varianten. Beide 0.4mm dick, aber sowohl die durchsichtige als auch die matte Variante.

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Dann habe ich mir die Anleitung von himmelgrau geöffnet und habe Schritt für Schnitt meine eigene Matte erstellt. Wenn ihr auch die Plottdatei zum Malen des Rasters nutzen wollt, schaut Euch das Tutorial auf himmelgrau genau an und arbeitet jeden Schritt ab. Es ist wichtig alle Einstellungen in der Software wie dort beschrieben zu machen, damit hinterher auch das komplette Raster auf die Winradfolie gezeichnet wird!

Ich habe mit einem Universalstiftehalter und einem dünnen Sharpie Marker das Gitter aufzeichnen lassen. Dadurch dass es spiegelverkehrt von hinten aufgemalt wird, sollte man beachten, dass der spätere rechte Rand der Matte schon direkt 1cm Breite hat, wenn man die Windradfolie exakt an der Markierung in den Plotter ziehen lässt. Die andere Seite schneidet man sich entsprechend auf 1cm zurecht und oben und unten wird jeweils ein Rand von 2cm gelassen. Man sollte bei der Größe der Windradfolie beachten, dass oben und unten noch genug Platz für den Rand bleibt. Der Plotter kann sonst die Matte nicht mehr „festhalten“ wenn der Rand unten zu schmal ist (ratet ruhig, warum ich das so genau weiß *lach*).

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Nach dem ein oder anderen Missgeschick hatte ich dann eine 12×12″ und eine 12×8″ Matte aus matter Windradfolie und eine 12×9″ Matte (die Größe war so eigentlich nicht geplant *kicher*) aus durchsichtiger Windradfolie. Rein optisch finde ich die matte Variante viel schöner und man sieht auch nicht so leicht kleine Kratzer auf der Folie. Die matten Folien wirken auf mich irgendwie edler und „professioneller“.

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Anschließend wird der Rand der Matte mit Kreppband abgeklebt und ich habe meine Matten auf dem Balkon in einer Box mit 3 unterschiedlichen Sprühklebern eingesprüht. (da die Matten schon allein durch den Sprühkleber kalt werden und sich leicht wellen, sollte man darauf achten, das Sprühen nicht bei zu kalten Temperaturen zu machen, da das Wellen dann noch verstärkt wird. Nach dem Sprühen direkt wieder bei Zimmertemperatur auf eine glatte Oberfläche legen, damit sie wieder glatt liegen und dort gut trocknen lassen, bevor man das Kreppband wieder abziehen kann).
Verwendet habe ich von Welcon „Sprühkleber wieder lösbar“, von 3M Kreativ Mount „Sprühkleber für jederzeit ablösbare und wiederverklebbare Verbindungen“ und von Rayher „Sprühkleber non-permanent“.

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Schon alleine vom Finger auf die Matte halten, habe ich einen deutlichen Unterschied in der Klebekraft der 3 Kleber bemerkt. Nach einigem Testen hat sich für mich herausgestellt, dass jeder der Kleber seinen Einsatzzweck hat. Der billigste Kleber von Welcon ist ideal für Vinyl und Heat Transfer (also Flex- und Flock-) Folien. Es ist der Kleber mit der mittleren Klebekraft und ich konnte bisher keine Unterschiede beim Schneiden zu den Orginalmatten feststellen. Auch bei den Schneideeinstellungen habe ich für die einzelnen Materialien nichts verändern müssen.

Der Sprühkleber von 3M klebt am stärksten und ich finde diese Matte toll zum Schneiden von z.B. Snappap. Für Snappap muss man eine wirklich gut klebende Matte nutzen, damit sich das Material auf der Matte nicht verschiebt. Generell ist die Matte sicherlich für alle Materialien geeignet, bei denen man einen hohen Druck zum Schneiden braucht und deren Oberfläche nicht so glatt ist wie bei Transferfolien. Da man zumindest mit dem Cameo 3 auch Filz schneiden kann, könnte ich mir gut vorstellen, dass dafür auch eine stärker klebende Matte von Vorteil ist!

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Der Sprühkleber von Rayher klebt nur sehr leicht. Nach dem „Fingertest“ dachte ich erst, dass es zu wenig ist, um überhaupt nützlich zu sein ;). Aber die Matte ist perfekt zum Schneiden von Papier und man muss sich hinterher keine Sorgen machen, dass man auch filigranere Teile nicht mehr von der Matte bekommt. Trotzdem klebt das Papier so gut auf der Matte, dass sich bei mir nichts verschoben hat!

Ich habe meine Matten übrigens noch mit einem Eckenabrunder, also einer Handstanze bearbeitet, um keine scharfkantigen Ecken sondern wie bei den Originalmatten schöne runde Ecken zu erhalten. Das funktioniert mit den dünnen Windradfolien sehr gut und sieht einfach schöner aus.

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht


Was ich allerdings festgestellt habe, ist dass die 0.4mm Windradfolien schon ein wenig dicker und stabiler wirken als die Originalmatten. Ich habe mir mittlerweile noch 0.3mm Windradfolie geholt und werde diese bei Gelegenheit mal testen. Ich glaube fast, dass sie noch etwas besser geeignet wäre – ich berichte hier aber dann nochmal, wenn ich es ausprobiert habe!

So und dann ist da noch das Thema mit der „Abdeckung“. Im Netz findet man meist den Tipp, die Matte mit Backpapier abzudecken, da dieses beschichtet ist und man es so gut wieder von der Matte lösen kann. Allerdings habe ich auch schon gelesen, dass man es besser nicht verwenden sollte, da die Beschichtung Wachse enthält und das die Klebekraft verringert. Mmmmh, die ideale Abdeckung habe ich nun also nicht als Tipp parat, habe für mich nur entschieden, dass ich ja bei verringerter Klebekraft ganz einfach wieder Nachsprühen kann ;). Langzeiterfahrungen kann ich hier aber noch nicht teilen…. ich bin selbst gespannt.

Wusstet ihr schon, dass ihr Euch die Matten selbst machen könnt und habt ihr es selbst schon mal getestet? Wenn ja, wie sind Eure Erfahrungen bisher und spricht für Euch eventuell sogar etwas gegen die selbstgemachte Variante? Ich freu mich über Eure Erfahrungen!
Möchtest Du Dir selbst eine Matte machen, hast aber doch noch offene Fragen, immer her damit, ich versuche sie gerne zu beantworten!

verlinkt bei naefrosch’s Plotter-Tipps und den Plotterliebe Tutorials

Tinis Plottertutorials - Folge 13 - Schneidematte selbstgemacht

Der Adventskalender von Plott-Liesl – mein Fazit

Ich hatte schon die letzten 3 Jahre kreative Adventskalender und wollte auch dieses Jahr nicht darauf verzichten. Allerdings habe ich so viele Stoffe und Kurzwaren, dass ich mich dieses Jahr „nur“ für einen Adventskalender von der Plott-Liesl entschieden habe :). Na gut, es kam dann noch ein Kalender von fusselfreies dazu, bei dem es jeden Tag eine wunderschöne Datei von Georgina gab.

Heute mag ich euch aber den Inhalt des Plott-Liesl Adventskalenders zeigen, vielleicht kennt ihr ja auch das ein oder andere Material noch nicht :). Es gab 23 Tüten/Umschläge zu öffnen, eine email und am Folgetag einen passenden Blogeintrag auf deren Seite, in dem das Türchen erklärt wurde. Ich hatte die Variante für eine Silhouette Cameo (das konnte man vorher nämlich wählen). Legen wir also einfach mal los mit Türchen 1 bis 5:

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


Tag 1 begann mit einer spitzen Pinzette und entsprechender Freude bei mir. Ich hatte bisher den Entgitterhaken von Silhouette genutzt und bin damit auch ganz gut gefahren. Allerdings hatte ich schon mal überlegt mir eine solche Pinzette zuzulegen. Denn bei Motiven mit sehr sehr feinen Teilen ist es manchmal nicht so einfach mit dem Haken, da man aufpassen muss nicht den Rest vom Motiv zu beschädigen. Inzwischen ist die Pinzette auch schon getestet und ich bin super happy über mein neues Hilfsmittel.

An Tag 2 gab es eine Rolle mit Adhäsionsfolie. Kannte ich bisher so noch nicht und die durchsichtige, nicht klebende Folie eignet sich z.B. um Vinylmotive darauf aufzubringen, die man als Fensterbilder verwenden mag. Durch die Adhäsionsfolie kann man die Motive jederzeit wieder einfach abziehen und später wiederverwenden. Ob ich es wirklich mal benutzen werde, weiß ich nicht sicher, aber trotzdem fand ich es ganz spannend ein für mich neues Material kennenzulernen.

Auch Türchen 3 brachte mir ein bisher unbekanntes Material, obwohl ich es schon hier und da mal gesehen habe, war mir nicht bewusst, dass es sich dabei um eine Effektfolie handelt, genauer um Sterneffektfolie. Die leicht schimmernde Folie wird oft in Ribba Rahmen von Ikea verwendet und mit einer Lichterkette hinterlegt. Schaltet man die Lichterkette ein, erscheinen die Lichtpunkte als Sterne auf der Folie – finde ich sehr schön und werde ich auf jeden Fall verwenden!

In Tütchen mit der Nr. 4 kam eine Rolle schmales Klebeband zum Vorschein. Das tolle ist, dass es sich hierbei um hitzebeständiges Klebeband handelt und man somit zum Beispiel Folien auf Textil fixieren kann – gerade wenn die Transferfolie nicht oder wenig klebt oder wenn man bei mehrfarbigen Motiven sicher stellen will, dass nichts verrutscht. Auch das kannte ich zwar, wollte ich gerne haben, hatte es aber noch nicht in meinem Fundus ;). Das Klebeband habe ich auch schon getestet und für sehr hilfreich befunden!

An Tag 5 gab es statt einer Tüte eine email mit Dateien und Digitalpapieren von der kleinen Göhre. Ich fand es sehr schön und durchdacht auch ein paar Dateien mit in den Adventskalender aufzunehmen und ich mag den Still von Eva Göhr sehr. Ein sehr schönes Türchen :).

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


An Tag 6 zog ich eine Rainbow Hologrammfolie aus dem Umschlag und auch hierüber habe ich mich sehr gefreut. Ich mag diese schillernden Folien sehr und habe auch schon eine Idee für welche Datei ich es verwenden mag. Hierfür war es sehr praktisch parallel noch einen Kalender mit Dateien zu haben 😉 *kicher*. Das Ergebnis zeige ich euch dann hier auf dem blog und verlinke es auch hier im Beitrag, damit man die Folie auch am fertigen Werk sehen kann.

Tag 7 war dann der erste an dem ich so gar nicht begeistert war. Ich zog eine weiße flache Blechdose aus dem Tütchen und dachte mir schon, dass sie dafür gedacht war, sie mit Folie zu verschönern. Mmmmh, aber ganz ehrlich ich habe genug Sachen, die ich mit Folie versehen mag, deshalb hab‘ ich mir ja auch einen Plotter-Kalender gegönnt ;). Naja, aber es ist ja „normal“, dass einem nicht alle Türchen gefallen…

Neuer Tag neues Glück und wieder war es eine etwas durchsichtige leicht schimmernde Folie – ich dachte zuerst wieder an eine Effektvolle, aber nein – dieses Mal handelte es sich um Schrumpffolie. Kennt ihr das? Man kann diese Folie zum Beispiel bemalen oder bestempeln und rund ausschneiden. Dann kommt das Ganze in den Backofen und schrumpft dort um bis zur Hälfte zusammen und wird ca. 5-8x so dick. Hat man vorher noch ein Loch in den Kreis gestanzt kann man das Ganze z.B. als Schlüsselanhänger nutzen. Auch wenn ich das Material ganz spannend finde, finde ich auch dass es nicht viel mit dem Plotter zu tun hat. Im Blogbeitrag wurde erwähnt dass man die Folie erst mit Vinyl bekleben kann, um dann die Schrumpffolie zu bemalen, aber ich finde es schon ganz schön weit weg vom Thema Plotten. Es gab noch nicht mal eine Empfehlung mit welchen Einstellungen sich die Folie am Plotter schneiden könnte, was ich etwas schade fand.

Türchen Nummer 9 erfreute mich dann wieder mehr, da ich kupferfarbene Metallic-Flex aus dem Umschlag zog (Farbe kommt auf dem Foto so gar nicht rüber, die ist total schööön). Da ich momentan eh sehr auf Kupfer stehe und noch ein entsprechenden Nähprojekt mit Kupferdetails geplant habe, passt das super <3.

An Tag 10 gab es einen Rakel mit Filzkante. Ein super praktisches Hilfsmittel, wenn man mit Vinylfolie arbeitet oder auch anderen Folien, die eine Transferfolie benötigen. Ich habe zwar schon einen Rakel, aber dieser ist etwas größer und liegt auch sehr gut in der Hand.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


In Türchen 11 gab es ein kleines Stück hellbraunes Snappap. Ansich eine nette Idee, da Snappap ja gerade in Form von kleinen Labeln gerne im Plotter zugeschnitten wird und bestimmt nicht jeder Plotterbesitzer das Material schon kennt. Die Freude bei mir hielt sich jetzt allerdings in Grenzen *lach*.

Da war Türchen Nr. 12 schon wieder deutlich interessanter, denn es befand sich eine gemusterte Vinylfolie darin. Die weiß blaue Folie mit Strickmuster ist eben mal etwas anderes und die passende Transferfolie lag auch dabei. Auch wenn mir die spontane Eingebung zur Verwendung der Folie noch nicht kam, findet sie sicher ihre Bestimmung.

Auch an Tag 13 gab es eine gemusterte Folie samt Transferfolie. Allerdings war es dieses Mal eine Flex Folie. Wieder ein sehr schönes Design und damit eine Folie, die hier bestimmt verwendet wird.

Dafür war das nächste Türchen wieder sehr ernüchternd. Enthalten war ein Canvas Täschchen und damit wieder ein Teil, dass man beplotten kann…. mhhhh mal davon abgesehen, dass mir das Täschchen auch nicht besonders gefällt, hatte ich ja bei Nr. 7 schon erwähnt, dass ich nicht so begeistert von den zu beplotteten Sachen im Kalender bin.

An Tag 15 kam eine schwarze Vinylfolie zum Vorschein. Mit der Erklärung im Blogbeitrag wurde dann klar, dass es sich hierbei um eine lebensmittelechte Vinylfolie handelt. Das wiederum finde ich eine sehr schöne Sache. Ich habe schon mit „normaler“ Vinylfolie Tassen verziert, aber das Ergebnis war bisher nicht zu 100% zufriedenstellend. Ich bin gespannt, ob diese besser hält, mal ganz davon abgesehen, dass sie durch die Zusammensetzung sowieso besser für Geschirr geeignet ist!

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


In Türchen 16 funkelte es ganz wild und dann auch noch in Lieblingsfarbe :). Über Glitzerfolie kann man sich doch auch nur freuen, also ich habe das auf jeden Fall getan.

Weniger Freude kam bei Öffnen von Tür Nr. 17 auf: ein schwarzer Stoffbeutel. Mpf ja, ich erwähnte es ja schonmal, ich bin nicht so der Fan von zu beplottenden Sachen – davon habe ich genug und in Textil nähe ich die mir auch lieber selbst als fertige Täschchen zu verzieren. Der Stoffbeutel ist von den 3 bisherigen Türchen dieser Art noch das bessere, da man Einkaufsbeutel immer verwenden kann und dieser nicht in einer dunkel Ecke landen wird ;).

An Tag 18 gab es dann wieder eine schöne Folie im Metallic Look. Dieses Mal eine Flexfolie in Bronze und laut der Beschreibung im Blogbeitrag wohl eine etwas dickere Folie. Kenne ich so noch nicht und ich bin gespannt, wie sie sich verarbeiten lassen wird. Allerdings gab es keine Empfehlungen für die Schnitteinstellungen, aber na gut.

Türchen 19 enthielt 2 große Bögen Papier mit winterlichen Motiven. Ich liebe solche Papiere ja sehr und habe auch schon tausende *lach* aber trotzdem – oder gerade deswegen – habe ich mich sehr über das Türchen gefreut und finde, dass es auch irgendwie dazugehört in einen Plott-Adventskalender!

Tja und Türchen Nr. 20 war etwas, das ich zumindest so noch gar nicht kannte. Das Gelb orangefarbene Plastikteil entpuppte sich als „Scrapper“ mit dem man Vinylfolie wieder entfernen kann. Quasi ein Ceranfeldschaber aus Plastik und für Vinyl. Finde ich total toll und so kann ich noch mehr Sachen mit Vinyl bekleben, wenn es nicht mehr gefällt oder auch mal was schief geht, wird es einfach wieder abgeschabt.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


Im Umschlag mit der Nummer 21 schimmerte es wieder *yay*. Die pinke Veredelungsfolie habe ich sofort identifiziert aber mit der 2. weißen Folie, die noch dabei war, wusste ich zuerst nichts anzufangen. Bisher kannte ich Veredelungsfolien nur, um sie auf ein bereits ausgepresstes Flexmotiv aufzubringen. Es gibt aber auch eine andere Folie, die wie ein doppelseitiges Klebeband für Textilien wirken soll. Leider wurde im Blogbeitrag zu diesem Türchen kein Name dieses Materials verraten. Es ist ein durchsichtiges Material mit einem Träger, das nur ganz kurz aufs Textil ausgepresst wird. Nach Abziehen des Trägers kommt darauf die Veredelungsfolie und diese soll so besser halten als auf Flexfolie ausgepresst. Ich habe bisher keine Erfahrungen mit der Veredelungsfolie und werde beides Mal testen und bin gespannt…. leider wüsste ich nicht wie ich an dieses andere Material kommen könnte, sagt das jemanden vielleicht etwas?

Und auch an Tag 22 gab es wieder Glitzer *freu*. Ein Bogen weiße Glitzerfolie und ein mit 4 Mustern bedrucktes Blatt Papier. Und auch wieder etwas, das ich so noch nicht kannte. Also klar, die Glitzerfolie kenne ich, aber das gemusterte Papier ist dafür gedacht, das gleiche Motiv wie aus der Glitzerfolie zu schneiden und nach dem Aufpressen der Glitzerfolie kommt das gemusterte Papier auf das Glitzermotiv und es wird nochmal sehr lange gepresst. So übertragt sich das Muster auf die Glitzerfolie und man hat ein glitzerndes und gemustertes Motiv. Das Muster ist eher etwas dezenter, aber genau das finde ich total schön. Das gemusterte Material soll es nächstes Jahr im Shop geben, genauere Infos, was es ist, gab es aber leider nicht.

Einen Tag vor heilig Abend gab es mal wieder etwas, das man beplotten kann :(. Zwei Filzanhänger in grau und lila konnten mich jetzt nicht so sehr erfreuen…. ihr kennt das ja schon. 😉

Und Tag 24 brachte zumindest etwas sehr nützliches: ein Ersatzmesser! Bei so vielen verschiedenen Materialien ist es sowieso gut, mehrere Messer zu haben. Denn ähnlich wie bei der Stoffschere, die man nicht für Papier nutzt, bietet es sich an für Folien und Papier unterschiedliche Messer zu nutzen.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


So im Groß und Ganzen bin ich zufrieden mit dem Adventskalender. Ich fand die Umsetzung gut, also dass man sein Türchen auspackt und dann noch ein bisschen Spannung blieb, da man erst (mindestens) einen Tag später erfahren hat, um was es sich denn genau handelte. Ja mindestens, da es auch manchmal etwas länger dauerte ;). 
Die Blogbeiträge erklärten meist ganz gut, um was es sich handelte, aber nicht immer waren empfohlene Schneide-Einstellungen angegeben. Am Ende vom post gab es zum Teil einen link zu dem entsprechenden Produkt im shop aber auch das fehlte manchmal, bzw. sind einige der Verlinkungen schon jetzt nicht mehr aktiv. 
Klar hat jeder einen unterschiedlichen Geschmack aber ich finde es schade, dass gleich 3 Türchen Textiles zum beplotten enthielten und auch die Blechdose nur zum Verzieren gedacht war. Ein Türchen für Textiles und meinetwegen die Dose für Vinyl hätten es da vielleicht auch getan.

Auch sind die Sterneffektfolie und die Schrumpffolie zwar beides sehr spannende Materialien, aber meiner Meinung nach etwas weit weg vom Thema Plotten. Ich persönlich probiere solche Materialien aber auch gerne mal aus und werte das damit nicht allzu negativ.

Ich habe auf jeden Fall ein paar neue Hilfsmittel fürs Plotten, die ich sehr gut gebrauchen kann, bzw. durch die es noch etwas mehr Spaß macht und einige davon hätte ich mir so wahrscheinlich nicht so schnell gekauft. Die Folien sind auch alle super und es ist immer toll auch etwas neues kennenzulernen.

Welches Material kennt ihr denn bisher noch nicht oder was würdet ihr am Liebsten mal verarbeitet sehen? Also die Hologrammfolie steht bei mir momentan ganz oben auf der Liste, da ich schon weiß was daraus wird. Aber danach richte ich mich auch gerne nach Euren Wünschen… ich bin gespannt.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit

Plotter-Freebies Vol 13

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und gemütliche Stunden mit Euren Lieben!

Da ich mir ja nicht so ganz sicher war, ob ich mit den Freebie Linksammlungen überhaupt weiter machen möchte, habe ich dieses Mal zumindest einfach etwas länger gesammelt. Es gibt mittlerweile so viele Sachen und ich habe so wenig Zeit fürs Kreative momentan *schnief*.
Aber wenn dann mal wieder mehr Zeit ist, bin ich ja selbst auch froh, anhand meiner linkliste die ganzen schönen Sachen wiederzufinden. Also genug geschwatzt, los geht’s – viel Spaß beim Durchklicken:

Plotter-Freebies Vol 13


bei Wetterhexchen gibt es einen Spruch für kleine konzentrierte Menschen
bei Fred von Soho gibt es ein paar neue freebies
im Mondschein tanzen kann man dank Näh-Connection
bei Paul & Clara gibt es eine süße Zwiebel, so „please don’t cry“
für Bastler gibt es so einiges bei Sonya alias Flati
Fräulein Än hat ihre tolle Nähmaschine für uns und eine Taufeinladung gibt es auch
kugelig hat ein paar schöne freebies, mein Favorit „du tanzt mich mal
monochrome Zootiere gibt es bei elbpudel
Sonne und Wolke gibt es bei Mollys Honey
die Plotterdatei „Liebe“ von Rebekah Ginda gibt es bei alles für selbermacher
und mondbresal teilt mit uns ihre tollen Notizblockhüllen aus Snappap
einen Stern im Used-Look könnt ihr bei stitchydoo bekommen
ganz tolle Rentiere und 3 Polygon Dateien hat die liebe Sandra Wirtz für uns erstellt
und bei alles für selbermacher gibt es ein süsses Schneemädchen


bei Monicas Creativeroom gibt es viele tolle Dateien für Papierarbeiten, vorbei schauen lohnt sich da auf jeden Fall, es gibt jede Menge Kategorien wie z.B. Tags, Labels and Banners

außerdem gab es beim freebie friday von handmade on tuesday im Juni eine Sammlung zu Plotterfreebies. Dort könnt ihr auch noch das ein oder andere entdecken, dass ich hier noch nicht hatte und wenn ihr selbst ein Plotterfreebie erstellt habt, könnt ihr es noch 3 Tage lang dort verlinken.

Plotter-Freebies Vol 13

kleines Taufgeschenk

Im September waren wir bei lieben Freunden zur Taufe ihres Sohnes eingeladen. Da ich nicht einfach nur ein Geldgeschenk überreichen wollte, gab es quasi mein Standardgeschenk für neue Erdenbürger – ein Knistertuch, diesmal zusammen mit einem Schnullerband.

kleines Taufgeschenk


Da mich ja in letzter Zeit auch immer Mal wieder das Bastelfieber packt, gab es für das Schnullerband eine kleine selbstgefaltete Tüte aus Designpapier von Art of Singer / Bestandteil der „Hello Baby“ Datei von kleine Göhre.

kleines Taufgeschenk


Und auch die Karte ist zum Teil mit Designs von kleine Göhre entstanden, Schrift und Fisch habe ich aber für eine Taufkarte im Juni schon verwendet.

kleines Taufgeschenk


Auch eingepackt passte alles so schön zusammen, da machte das Verschenken gleich noch mehr Spass.

Verlinkt bei HoT, kiddikram und dienstagsdinge.

kleines Taufgeschenk