SewingTini
21. November 2018 carpe diem

hip hip hooray – Mr. Poly Hippo in 3 Varianten

Ab heute gibt es eine neue Datei von Silhouette Love: Mr. Poly Hippo. Ich bin Sandras Polygon Dateien von Anfang an verfallen. Trotzdem musste ich erst kurz überlegen, wie ich das Nilpferd umsetzen könnte, aber dann kamen mir gleich zwei, drei Ideen für das Probeplotten in den Sinn.

Mr. Poly Hippo

3D Flex Folie

Als allererstes wollte ich auf jeden Fall endlich mal meine 3D Flex Folie testen. Gerade für Dickhäuter passt das doch perfekt. Ich war schon ziemlich gespannt, wie das Nashorn in 3D aussehen wird. Auch wenn mir leider ein Teil an der Schnauze verrutscht ist *grummel* und das Ergebnis anders ist, als ich mir das vorher vorgestellt hatte, finde ich den Effekt der Folie ziemlich cool. Die typische „Struktur“ der Polygondatei wird dadurch schon etwas verändert, aber man erkennt das Nilpferd und seine Einzelteile doch wirklich noch sehr gut. Genäht habe ich eine Bellevue Pouch von Sew Sweetness. Ich fand die Form des Täschchens passte so schön zum runden Rücken des Nilpferds. Der kaschierte Kunststoff, der als Stabilisator eingenäht ist, hat mich beim Absteppen allerdings ein bisschen Nerven gekostet *lach*.

Mr. Poly Hippo

 

Mr. Poly Hippo

Leseknochen

Als zweites wollte ich gerne die Dreiecke der Datei in unterschiedlichen Graustufen plotten, allerdings gab mein Folienvorrat nicht wirklich viele Grautöne her und der „50 Shades of Grey“ Gedanke musste so wieder verworfen werden ;). Beim Durchgucken der Folien ist mir dann aber die Carbonoptik Flexfolie in die Hände geraten und ich habe es mit einer grün silber Kombi versucht. Da mein Schatz die Variante gut fand, gab es einen schon sehr lang ersehnten Leseknochen nach Anleitung von sew4home für ihn.

Mr. Poly Hippo

 

Mr. Poly Hippo

 

Mr. Poly Hippo

Effektfolie metallic

Zu guter letzt habe ich noch eine Effektfolie entdeckt, die graublau schimmert, wilde blaue Linien hat und ganz laut nach Nashorn rief *lach*. Daraus wurde ein Kissenbezug für eines unserer Sofakissen. Und da ich mich so darüber freute, gab es ein passenden hippo hooray dazu (das ich natürlich erst mal nicht gespiegelt hatte *andieStirnklatsch*).

Mr. Poly Hippo

 

Mr. Poly Hippo

 

Mr. Poly Hippo

 

Mr. Poly Hippo


Die Datei findet ihr hier zusammen mit den Beispielen der anderen Probeplotter. Habt einen schönen Sonntag Abend!

verlinkt bei der Kissenparty 2018, der Sew Sweetness Linkparty auf Allie & me und TT – Taschen und Täschchen

hip hip hooray - Mr. Poly Hippo in 3 Varianten

Organza Obstbeutel mit doodled fruits

So, heute kommt der nächste post, der eigentlich schon längst fertig sein könnte. Wenn ich ihn denn geschrieben hätte *lach*. Denn auch das Probeplotten zu den Doodled Fruits von Silhouette Love ist schon eine ganze Weile her. Aber besser spät als nie ;).

Obstbeutel doodled fruits


Ich habe passend zu den Früchten einen Obstbeutel aus Organza genäht. Ich war selbst ganz gespannt, ob die Folie sich auf Organza gut aufbringen lässt. Mir haben es ja besonders die Varianten mit den splashes angetan, die man nach Lust und Laune im Hintergrund variieren kann. Das macht so richtig Laune auf Sommer und Obstsalat.

Obstbeutel doodled fruits


Und um das ganze Obst für den Salat nicht in einzelne Plastiktüten packen zu müssen, habe ich auch endlich mal einen Obstbeutel genäht. Ich habe den Organza frei Schnauze zugeschnitten, die Seiten mit französischen Nähten verarbeitet und oben einen Tunnel genäht.

Und das Aufbügeln hat auch ziemlich gut funktioniert. Ich habe etwas Backpapier in den Beutel gelegt, da der Kleber der Folien natürlich doch durch den Organza durch geht. Aber der Plott hält super und ich finde, das sieht einfach genial aus.

Obstbeutel doodled fruits


Da ich noch etwas mehr als nur die Limette testen wollte, ein paar weitere Versuche aber gescheitert sind, habe ich zum einen eine Frisbee mit Vinyl beklebt und aus Snappap zwei Untersetzer geschnitten und mit Flexfolie versehen. So kann man sich mit seinem frisch geschnittenen Obstsalat auf zum Picknick in den Park machen. Dort angekommen kann man ein bisschen Frisbee werfen und die Getränke sind vor Fliegen und anderem Getier geschützt :).  (kleiner Tipp: man darf die Doodled Fruits nicht zu klein plotten, das funktioniert durch die vielen Details nicht.)

Obstbeutel doodled fruits


Was die anderen Mädels aus der Datei gemacht haben, könnt ihr Euch hier im dazugehörigen Lookbook anschauen. Und wer auf den Geschmack gekommen ist *lach*, die Datei bekommt ihr hier.
So, wer hat jetzt noch Lust auf einen leckeren Obstsalat?

verlinkt bei HoT, TT-Taschen und Täschchen und den dienstagsdingen

Organza Obstbeutel mit doodled fruits

Kurt zieht ein – mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Der Taschen Sew-Along von greenfietsen geht in 2017 weiter und die liebe Katharina hat Unterstützung von der lieben Katharina von 4 Freizeiten bekommen. Es gibt 12 tolle neue Themen und es lohnt sich bei beiden Katharinas vorbei zuschauen, denn sie geben am Anfang jeden Monats jede ihre eigenen Tipps zu den Themen. Und so kam es, dass ich durch die Tipps von 4 Freizeiten auf einmal einen ganz anderen Schnitt genäht habe, wie ursprünglich geplant…

Gleich schon als ich das Thema las, war mir klar, dass ich einen schwarzen Stoff auf der Außenseite verarbeiten mag und dass darauf die Libelle von fusselfreies aus Regenbogen Hologramm Folie kommen soll (beides aus meinen Adventskalendern 2016). Die Libelle habe ich gleich Anfang des Jahres geplottet und an 3 verschiedenen Tagen entgittert *lach*. Nachdem ich mich an die etwas dickere Hologrammfolie gewöhnt hatte, ging das Entgittern auch richtig gut und meine neue Pinzette war mir auch eine große Hilfe.

Da ich wie gesagt dann den Schnitt nochmal gewechselt habe passte die Libelle dann nur sehr knapp auf das entsprechende Schnittteil. Aber ich fand den Schnitt Kurt von herzekleid einfach schön und wollte diesen gerne testen.

Apropos Schnitt, wie recht oft beinhaltet das Schnittmuster keine Nahtzugabe. Da ich aber immer eine exakte Nahtzugabe brauche, um mich beim Nähen daran zu orientieren, also auch erst gar keine Nahtlinie anzeichne, musste ich das ändern. Ich zeichne mir also immer die NZ am Papierschnitt an. Bei den geraden Kanten ja nun wirklich kein Hexenwerk, die Rundungen sind da etwas aufwendiger aber das geht für mich trotzdem schneller als auf dem Stoff.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Bei Kurt kommt dazu, dass das Aussenteil aus 3 verschiedenen Teilen besteht, die Innentasche aber aus genau diesen 3 Teilen zusammengesetzt besteht. Aber auch da gibt es einen ganz einfachen Trick. Ich klebe die Teile mit NZ einfach überlappend mit Washi Tape zusammen und schneide dann die Futterteile zu. So kann ich aber für eine eventuell weitere Tasche die Schnitteile auch ganz einfach wieder auseinander nehmen, um auch die nächste Tasche mit Unterteilungen zu nähen.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Die Teilungen mag ich deshalb besonders gerne, da ich Paspeln einfach toll finde. Und auch das Einnähen ist noch einfacher geworden seitdem ich einen Paspelfuß für meinen Machine besitze. Gerade da das Paspelband selten genau so breit ist wie meine NZ kann man mit dem Fuß auch viel besser die exakte Nahtzugabe einhalten und die Paspel ist trotzdem sauber eingenäht *freu*.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Die restliche Tasche wurde Stück für Stück an mehreren Tagen zusammengenäht. Nicht weil Kurt so aufwändig ist, ich musste mich nur zwischendurch immer wieder entscheiden, welche Materialien ich verwenden will ;). Bis auf die Verschlusslasche und die Träger habe ich alles nach Anleitung genäht. Ich hätte zwar lieber 4cm breites Autogurtband verwendet, aber davon war nicht mehr genug im Haus, also musste das normale Gurtband herhalten.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Und hier habe ich nochmal versucht, mit 3 unterschiedlichen Belichtungseinstellungen die Hologramm Flexfolie ein bisschen besser einzufangen.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


zwei Handyfotos, die die Farbvielfalt zeigen habe ich auch noch.

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Und zu guter letzt noch einen eher schlecht ausgeleuchteten Blick ins Innere

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017


Und damit darf Kurt sich bei den Januartaschen einreihen (hier und hier) und bei TT – Taschen und Täschchen vorbeischauen.


Kurt zieht ein - mein Stoffbeutel für den Taschen Sew-Along 2017

Der Adventskalender von Plott-Liesl – mein Fazit

Ich hatte schon die letzten 3 Jahre kreative Adventskalender und wollte auch dieses Jahr nicht darauf verzichten. Allerdings habe ich so viele Stoffe und Kurzwaren, dass ich mich dieses Jahr „nur“ für einen Adventskalender von der Plott-Liesl entschieden habe :). Na gut, es kam dann noch ein Kalender von fusselfreies dazu, bei dem es jeden Tag eine wunderschöne Datei von Georgina gab.

Heute mag ich euch aber den Inhalt des Plott-Liesl Adventskalenders zeigen, vielleicht kennt ihr ja auch das ein oder andere Material noch nicht :). Es gab 23 Tüten/Umschläge zu öffnen, eine email und am Folgetag einen passenden Blogeintrag auf deren Seite, in dem das Türchen erklärt wurde. Ich hatte die Variante für eine Silhouette Cameo (das konnte man vorher nämlich wählen). Legen wir also einfach mal los mit Türchen 1 bis 5:

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


Tag 1 begann mit einer spitzen Pinzette und entsprechender Freude bei mir. Ich hatte bisher den Entgitterhaken von Silhouette genutzt und bin damit auch ganz gut gefahren. Allerdings hatte ich schon mal überlegt mir eine solche Pinzette zuzulegen. Denn bei Motiven mit sehr sehr feinen Teilen ist es manchmal nicht so einfach mit dem Haken, da man aufpassen muss nicht den Rest vom Motiv zu beschädigen. Inzwischen ist die Pinzette auch schon getestet und ich bin super happy über mein neues Hilfsmittel.

An Tag 2 gab es eine Rolle mit Adhäsionsfolie. Kannte ich bisher so noch nicht und die durchsichtige, nicht klebende Folie eignet sich z.B. um Vinylmotive darauf aufzubringen, die man als Fensterbilder verwenden mag. Durch die Adhäsionsfolie kann man die Motive jederzeit wieder einfach abziehen und später wiederverwenden. Ob ich es wirklich mal benutzen werde, weiß ich nicht sicher, aber trotzdem fand ich es ganz spannend ein für mich neues Material kennenzulernen.

Auch Türchen 3 brachte mir ein bisher unbekanntes Material, obwohl ich es schon hier und da mal gesehen habe, war mir nicht bewusst, dass es sich dabei um eine Effektfolie handelt, genauer um Sterneffektfolie. Die leicht schimmernde Folie wird oft in Ribba Rahmen von Ikea verwendet und mit einer Lichterkette hinterlegt. Schaltet man die Lichterkette ein, erscheinen die Lichtpunkte als Sterne auf der Folie – finde ich sehr schön und werde ich auf jeden Fall verwenden!

In Tütchen mit der Nr. 4 kam eine Rolle schmales Klebeband zum Vorschein. Das tolle ist, dass es sich hierbei um hitzebeständiges Klebeband handelt und man somit zum Beispiel Folien auf Textil fixieren kann – gerade wenn die Transferfolie nicht oder wenig klebt oder wenn man bei mehrfarbigen Motiven sicher stellen will, dass nichts verrutscht. Auch das kannte ich zwar, wollte ich gerne haben, hatte es aber noch nicht in meinem Fundus ;). Das Klebeband habe ich auch schon getestet und für sehr hilfreich befunden!

An Tag 5 gab es statt einer Tüte eine email mit Dateien und Digitalpapieren von der kleinen Göhre. Ich fand es sehr schön und durchdacht auch ein paar Dateien mit in den Adventskalender aufzunehmen und ich mag den Still von Eva Göhr sehr. Ein sehr schönes Türchen :).

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


An Tag 6 zog ich eine Rainbow Hologrammfolie aus dem Umschlag und auch hierüber habe ich mich sehr gefreut. Ich mag diese schillernden Folien sehr und habe auch schon eine Idee für welche Datei ich es verwenden mag. Hierfür war es sehr praktisch parallel noch einen Kalender mit Dateien zu haben 😉 *kicher*. Das Ergebnis zeige ich euch dann hier auf dem blog und verlinke es auch hier im Beitrag, damit man die Folie auch am fertigen Werk sehen kann.

Tag 7 war dann der erste an dem ich so gar nicht begeistert war. Ich zog eine weiße flache Blechdose aus dem Tütchen und dachte mir schon, dass sie dafür gedacht war, sie mit Folie zu verschönern. Mmmmh, aber ganz ehrlich ich habe genug Sachen, die ich mit Folie versehen mag, deshalb hab‘ ich mir ja auch einen Plotter-Kalender gegönnt ;). Naja, aber es ist ja „normal“, dass einem nicht alle Türchen gefallen…

Neuer Tag neues Glück und wieder war es eine etwas durchsichtige leicht schimmernde Folie – ich dachte zuerst wieder an eine Effektvolle, aber nein – dieses Mal handelte es sich um Schrumpffolie. Kennt ihr das? Man kann diese Folie zum Beispiel bemalen oder bestempeln und rund ausschneiden. Dann kommt das Ganze in den Backofen und schrumpft dort um bis zur Hälfte zusammen und wird ca. 5-8x so dick. Hat man vorher noch ein Loch in den Kreis gestanzt kann man das Ganze z.B. als Schlüsselanhänger nutzen. Auch wenn ich das Material ganz spannend finde, finde ich auch dass es nicht viel mit dem Plotter zu tun hat. Im Blogbeitrag wurde erwähnt dass man die Folie erst mit Vinyl bekleben kann, um dann die Schrumpffolie zu bemalen, aber ich finde es schon ganz schön weit weg vom Thema Plotten. Es gab noch nicht mal eine Empfehlung mit welchen Einstellungen sich die Folie am Plotter schneiden könnte, was ich etwas schade fand.

Türchen Nummer 9 erfreute mich dann wieder mehr, da ich kupferfarbene Metallic-Flex aus dem Umschlag zog (Farbe kommt auf dem Foto so gar nicht rüber, die ist total schööön). Da ich momentan eh sehr auf Kupfer stehe und noch ein entsprechenden Nähprojekt mit Kupferdetails geplant habe, passt das super <3.

An Tag 10 gab es einen Rakel mit Filzkante. Ein super praktisches Hilfsmittel, wenn man mit Vinylfolie arbeitet oder auch anderen Folien, die eine Transferfolie benötigen. Ich habe zwar schon einen Rakel, aber dieser ist etwas größer und liegt auch sehr gut in der Hand.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


In Türchen 11 gab es ein kleines Stück hellbraunes Snappap. Ansich eine nette Idee, da Snappap ja gerade in Form von kleinen Labeln gerne im Plotter zugeschnitten wird und bestimmt nicht jeder Plotterbesitzer das Material schon kennt. Die Freude bei mir hielt sich jetzt allerdings in Grenzen *lach*.

Da war Türchen Nr. 12 schon wieder deutlich interessanter, denn es befand sich eine gemusterte Vinylfolie darin. Die weiß blaue Folie mit Strickmuster ist eben mal etwas anderes und die passende Transferfolie lag auch dabei. Auch wenn mir die spontane Eingebung zur Verwendung der Folie noch nicht kam, findet sie sicher ihre Bestimmung.

Auch an Tag 13 gab es eine gemusterte Folie samt Transferfolie. Allerdings war es dieses Mal eine Flex Folie. Wieder ein sehr schönes Design und damit eine Folie, die hier bestimmt verwendet wird.

Dafür war das nächste Türchen wieder sehr ernüchternd. Enthalten war ein Canvas Täschchen und damit wieder ein Teil, dass man beplotten kann…. mhhhh mal davon abgesehen, dass mir das Täschchen auch nicht besonders gefällt, hatte ich ja bei Nr. 7 schon erwähnt, dass ich nicht so begeistert von den zu beplotteten Sachen im Kalender bin.

An Tag 15 kam eine schwarze Vinylfolie zum Vorschein. Mit der Erklärung im Blogbeitrag wurde dann klar, dass es sich hierbei um eine lebensmittelechte Vinylfolie handelt. Das wiederum finde ich eine sehr schöne Sache. Ich habe schon mit „normaler“ Vinylfolie Tassen verziert, aber das Ergebnis war bisher nicht zu 100% zufriedenstellend. Ich bin gespannt, ob diese besser hält, mal ganz davon abgesehen, dass sie durch die Zusammensetzung sowieso besser für Geschirr geeignet ist!

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


In Türchen 16 funkelte es ganz wild und dann auch noch in Lieblingsfarbe :). Über Glitzerfolie kann man sich doch auch nur freuen, also ich habe das auf jeden Fall getan.

Weniger Freude kam bei Öffnen von Tür Nr. 17 auf: ein schwarzer Stoffbeutel. Mpf ja, ich erwähnte es ja schonmal, ich bin nicht so der Fan von zu beplottenden Sachen – davon habe ich genug und in Textil nähe ich die mir auch lieber selbst als fertige Täschchen zu verzieren. Der Stoffbeutel ist von den 3 bisherigen Türchen dieser Art noch das bessere, da man Einkaufsbeutel immer verwenden kann und dieser nicht in einer dunkel Ecke landen wird ;).

An Tag 18 gab es dann wieder eine schöne Folie im Metallic Look. Dieses Mal eine Flexfolie in Bronze und laut der Beschreibung im Blogbeitrag wohl eine etwas dickere Folie. Kenne ich so noch nicht und ich bin gespannt, wie sie sich verarbeiten lassen wird. Allerdings gab es keine Empfehlungen für die Schnitteinstellungen, aber na gut.

Türchen 19 enthielt 2 große Bögen Papier mit winterlichen Motiven. Ich liebe solche Papiere ja sehr und habe auch schon tausende *lach* aber trotzdem – oder gerade deswegen – habe ich mich sehr über das Türchen gefreut und finde, dass es auch irgendwie dazugehört in einen Plott-Adventskalender!

Tja und Türchen Nr. 20 war etwas, das ich zumindest so noch gar nicht kannte. Das Gelb orangefarbene Plastikteil entpuppte sich als „Scrapper“ mit dem man Vinylfolie wieder entfernen kann. Quasi ein Ceranfeldschaber aus Plastik und für Vinyl. Finde ich total toll und so kann ich noch mehr Sachen mit Vinyl bekleben, wenn es nicht mehr gefällt oder auch mal was schief geht, wird es einfach wieder abgeschabt.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


Im Umschlag mit der Nummer 21 schimmerte es wieder *yay*. Die pinke Veredelungsfolie habe ich sofort identifiziert aber mit der 2. weißen Folie, die noch dabei war, wusste ich zuerst nichts anzufangen. Bisher kannte ich Veredelungsfolien nur, um sie auf ein bereits ausgepresstes Flexmotiv aufzubringen. Es gibt aber auch eine andere Folie, die wie ein doppelseitiges Klebeband für Textilien wirken soll. Leider wurde im Blogbeitrag zu diesem Türchen kein Name dieses Materials verraten. Es ist ein durchsichtiges Material mit einem Träger, das nur ganz kurz aufs Textil ausgepresst wird. Nach Abziehen des Trägers kommt darauf die Veredelungsfolie und diese soll so besser halten als auf Flexfolie ausgepresst. Ich habe bisher keine Erfahrungen mit der Veredelungsfolie und werde beides Mal testen und bin gespannt…. leider wüsste ich nicht wie ich an dieses andere Material kommen könnte, sagt das jemanden vielleicht etwas?

Und auch an Tag 22 gab es wieder Glitzer *freu*. Ein Bogen weiße Glitzerfolie und ein mit 4 Mustern bedrucktes Blatt Papier. Und auch wieder etwas, das ich so noch nicht kannte. Also klar, die Glitzerfolie kenne ich, aber das gemusterte Papier ist dafür gedacht, das gleiche Motiv wie aus der Glitzerfolie zu schneiden und nach dem Aufpressen der Glitzerfolie kommt das gemusterte Papier auf das Glitzermotiv und es wird nochmal sehr lange gepresst. So übertragt sich das Muster auf die Glitzerfolie und man hat ein glitzerndes und gemustertes Motiv. Das Muster ist eher etwas dezenter, aber genau das finde ich total schön. Das gemusterte Material soll es nächstes Jahr im Shop geben, genauere Infos, was es ist, gab es aber leider nicht.

Einen Tag vor heilig Abend gab es mal wieder etwas, das man beplotten kann :(. Zwei Filzanhänger in grau und lila konnten mich jetzt nicht so sehr erfreuen…. ihr kennt das ja schon. 😉

Und Tag 24 brachte zumindest etwas sehr nützliches: ein Ersatzmesser! Bei so vielen verschiedenen Materialien ist es sowieso gut, mehrere Messer zu haben. Denn ähnlich wie bei der Stoffschere, die man nicht für Papier nutzt, bietet es sich an für Folien und Papier unterschiedliche Messer zu nutzen.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit


So im Groß und Ganzen bin ich zufrieden mit dem Adventskalender. Ich fand die Umsetzung gut, also dass man sein Türchen auspackt und dann noch ein bisschen Spannung blieb, da man erst (mindestens) einen Tag später erfahren hat, um was es sich denn genau handelte. Ja mindestens, da es auch manchmal etwas länger dauerte ;). 
Die Blogbeiträge erklärten meist ganz gut, um was es sich handelte, aber nicht immer waren empfohlene Schneide-Einstellungen angegeben. Am Ende vom post gab es zum Teil einen link zu dem entsprechenden Produkt im shop aber auch das fehlte manchmal, bzw. sind einige der Verlinkungen schon jetzt nicht mehr aktiv. 
Klar hat jeder einen unterschiedlichen Geschmack aber ich finde es schade, dass gleich 3 Türchen Textiles zum beplotten enthielten und auch die Blechdose nur zum Verzieren gedacht war. Ein Türchen für Textiles und meinetwegen die Dose für Vinyl hätten es da vielleicht auch getan.

Auch sind die Sterneffektfolie und die Schrumpffolie zwar beides sehr spannende Materialien, aber meiner Meinung nach etwas weit weg vom Thema Plotten. Ich persönlich probiere solche Materialien aber auch gerne mal aus und werte das damit nicht allzu negativ.

Ich habe auf jeden Fall ein paar neue Hilfsmittel fürs Plotten, die ich sehr gut gebrauchen kann, bzw. durch die es noch etwas mehr Spaß macht und einige davon hätte ich mir so wahrscheinlich nicht so schnell gekauft. Die Folien sind auch alle super und es ist immer toll auch etwas neues kennenzulernen.

Welches Material kennt ihr denn bisher noch nicht oder was würdet ihr am Liebsten mal verarbeitet sehen? Also die Hologrammfolie steht bei mir momentan ganz oben auf der Liste, da ich schon weiß was daraus wird. Aber danach richte ich mich auch gerne nach Euren Wünschen… ich bin gespannt.

Der Adventskalender von Plott-Liesl - mein Fazit

Rockabilly Baby RAS und Halstuch

Schon im März habe ich zum ersten Mal eine RAS vom nähforsch und passend dazu ein Halstuch für den Kleinen von guten Freunden genäht. Bei der Hose habe ich meine Overlock an ihre Grenzen getrieben. Also Schuld hat eigentlich die geringelte Bündchenware. Sie fühlt sich schon etwas „starrer“ an, wie andere Bündchen ist aber nicht kratzig oder steif, also ich fand die Stabilität sogar eigentlich ganz gut, na bis ich sie an die Hose nähen musste *lach*. Ich glaube ich habe insgesamt 4 Nadeln zerbrochen, 2 beim ersten Bein, 1 beim zweiten und nochmal eine beim Bund. Ich weiß auch nicht, aber an den Stellen, an denen dann 4 Lagen Bündchen an die Hose genäht werden mussten, haben die Nadeln nicht mehr mit gemacht und auch mit dem Handrad war kein Durchkommen. Aber gut, irgendwie war am Ende alles dran :).

Nach dem ersten Nadelbruch hatte ich auch einfach keine Lust mehr und habe die Hose und das Tuch erst ein paar Tage später fertiggestellt, als der „nächste“ Besuch dann auch wirklich anstand und schwups war auch gar keine Zeit mehr für richtige und vor allem schöne Fotos. Ich glaube, das hat meine Motivation, einen blogpost zu schreiben, auch in den Keller getrieben. Na aber bevor es Juni wird, schaffe ich es doch endlich mal. Mittlerweile dürfte die Hose wahrscheinlich auch gar nicht mehr passen *augenzuhalt* aber ich habe sie ja auch nicht gestern verschenkt *lach* sondern schon im März ;).

Rockabilly Baby RAS und Halstuch

Rockabilly Baby RAS und Halstuch


Das Halstuch ist von krumme-nadel und da man es wenden kann, habe ich die zweite Seite mit einem Plott von TA DAA versehen. Da der Papa Chemielaborant ist, passte das einfach zu gut und natürlich habe ich genau diese Seite nicht fotografiert *schäm* und musste die Eltern um ein Foto bitten und so kann man es zumindestens erahnen :).

Rockabilly Baby RAS und Halstuch


Hachz, ist ja schon süß für so kleine Zwerge zu nähen <3. Und nun geht’s auf zum 50. Mal HoT, zu den dienstagsdingen, zu kiddikram und zur kostenlose Schnittmuster Linkparty.

Rockabilly Baby RAS und Halstuch

Lilien Tasse und Schlüsselanhänger

Für einen großen Lilien Fan – und das auch schon lange lange vor der 1. Liga – gab es zu Weihnachten ein paar geplottete Lilien Fanartikel. Neben einem Gutschein für ein T-Shirt mit Lilienplott nach Wahl, das ich Euch hier dann auch zeigen werde, gab es eine Tasse mit blauer Vinyl Lilie, ein Schlüsselband und Schlüsselanhänger aus Snappap.

Lilien Tasse und Schlüsselanhänger


Herausforderung bei der Tasse war nur die Lilie auch halbwegs gerade aufzubringen. Da scheitert es bei mir so völlig an meinem Augenmaß. Ich bin mir immer sicher, dass alles gerade ist und wenn dann die Transferfolie weg ist, finde ich es doch schief. Nach dem 2. Versuch war es nur noch so wenig, dass es als „das gehört so“ durchgehen konnte *lach*.

Nach der Nylonfolie, die ich auf meinen Schirm geplottet habe, habe ich gleich Nachschub bestellt und habe noch die „alte“ Nylonqualität in weiß bekommen, da die neue noch nicht verfügbar ist. Sie wird liebevoll die Diva genannt, da sie sich nicht so ganz einfach verarbeiten lässt und ich hatte durchaus so meine Schwierigkeiten. Auf Gurtband aufpressen soll mit der Nylonfolie eben auch gut gehen, also wollte ich das unbedingt testen. Aber auf „normalem“ Gurtband habe ich kein gutes Ergebnis erzielt (falls das jemand schon mal gemacht hat, bin ich dankbar für Tipps). Auf Autogurt war es zwar auch kein easy going, aber mit viel Geduld hat es dann doch noch geklappt.

Lilien Tasse und Schlüsselanhänger


Die Schlüsselanhänger waren dafür echt „einfach“. Ich habe dieses Freebie vom Blog ohne Namen verwendet und die „Rohlinge“ mit dem Plotter geschnitten. Die Lilien habe ich aus Flex- Flock- und Reflektorfolie geplottet und einfach aufgepresst. Anschließen bei einigen noch mit der Nähmaschine den Rand abgesteppt, Kam Snap dran und fertig :). So kleine Projekte, die aber toll aussehen, mag ich ja total gerne.

Lilien Tasse und Schlüsselanhänger

Utensilo und Plotter Freebie

Eigentlich ist ein Utensilo ja eines der einfachsten Sachen, die man so nähen kann, aber einfach ging bei mir diesmal nicht ;). Es gibt ja da schon mal mehrere Varianten für die Schnittteile und ich habe mich für eine Variante aus 2 Schnittteilen entscheiden, so dass ich eine Naht mittig auf dem Boden und auf zwei der Seitenteile habe. (z.B. so wie hier). Zuerst habe ich nur eine Seitennaht des Außenstoffs geschlossen, da dieser noch mit geplotteten Blumen versehen werden sollte. Aber die Folien haben es mir nicht einfach gemacht.

Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich beim Aufbügelnpressen richtig Probleme hatte. Also die mintfarbene Folie ging gerade noch so, aber die lilafarbene wollte einfach viel lieber an der Transferfolie bleiben, als auf meinen Stoff *grmpf*. Da es eine Folie ist, bei der man die Trägerfolie kalt abzieht, musste ich mich auch ganz schön in Geduld üben, nicht zu früh den Versuch zu starten. Durch das viele wieder anpressen und evtl auch zu hoher Temperatutr am Bügeleisen, sieht die Oberfläche der Folien zum Teil auch nicht mehr so schön aus.

Nachdem ich das Außenteil dann endlich noch fertig zusammengenäht hatte, hatte ich keine Lust mehr zum Zuschneiden von Vlies und Wachstuch. Also ging es am nächsten Abend nach der Arbeit weiter. Das Nähen ging ja richtig schnell, aber mit dem Ergebnis bin ich leider nicht so happy. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es nur am Schnitt liegt, der Größe oder ob irgendwas schief gegangen ist *lach*. Der Boden ist durch die Nähte ja eckig, aber da die Seitenteile nicht an den Ecken zusammengenäht werden, ist oben an der Kante die Form ja nicht wirklich durch Nähte vorgegeben und ich finde es dadurch sehr „unförmig“. Weiß irgendwer, was ich meine *lach*?

Auch habe ich nur Vlies zum Einnähen und keines zum Aufbügeln verwendet, damit ist es generell nicht ganz so stabil, wie ich es eigentlich gerne gehabt hätte. Das nächste mal probiere ich es mal so oder so. Denn auch das Fotografieren wurde mir damit nicht so ganz einfach gemacht und ich habe gerade so ein paar „vorzeigbare“ Fotos hinbekommen *kicher*.

Utensilo und Plotter Freebie

Utensilo und Plotter Freebie

Utensilo und Plotter Freebie

Utensilo und Plotter Freebie

Utensilo und Plotter Freebie


Die geplotteten Blumen habe ich mir vorher übrigens selbst in Photo Shop Elements zusammengebastelt und dann in Silhouette Studio umgewandelt. Da ich auch immernoch am Überlegen bin, wie ich denn mal Danke sagen kann, für so viele liebe Leser und Follower auf den verschiedenen Netzwerken, wollte ich heute wenigstens mal mit den Plotterbesitzern anfangen und stelle Euch die Dateien als freebie zur Verfügung (klick aufs Bild startet direkt den download!). Ich hoffe, die Dateien gefallen Euch. Es ist auch noch eine weitere Blume mit dabei. Außerdem gibt es jeweils 2 Varianten, da die feinen Linien und Aussparungen nur bis zu einer Größe von ca 5-6cm noch ganz gut funktionieren. Für kleinere Blumen sollte man lieber die vereinfachte Variante nutzen.

Utensilo und Plotter Freebie


Und das Utensilo darf natürlich noch rüber zur Plotterliebe
update 5.6.16: und zum Freebie-Freitag Plottermania bei Handmade on TuesdayUtensilo und Plotter Freebie

Tinis Plotter-Tutorial – Folge 3 – Ein Motiv aus Flexfolie erstellen

Hallo ihr lieben und Herzlich Willkommen zu TPT Folge 3 „Ein einfarbiges Bügelbild aus Flexfolie plotten“. Folgende Punkte möchte ich euch heute zeigen:

  1. Wo finde ich schnell ein geeignetes Motiv zum Ausprobieren?
  2. Wie positioniere ich das Motiv am Bildschirm, damit es zu
  3. der Position der Bügeltransferfolie auf der Matte passt?
  4. Wie lese ich die Matte ein?
  5. Wie wird das Messer eingestellt und eingesetzt?
  6. Welche Schnitteinstellungen gibt es in der Software?
  7. Das eigentliche Plotten
  8. Das Entgittern


Na, dann legen wir mal los:

1. Wo finde ich ein geeignetes Motiv zum Ausprobieren?

Nach dem Auspacken des Plotters will man natürlich gleich etwas ausprobieren und dazu habe ich zuerst mal nach einem Freebie im Netz gesucht. Hierhier und hier habe ich schon einige Dateien für Euch zusammengetragen, aber man kann auch einfach eine der Dateien wählen, die schon vorinstalliert sind. Meiner Meinung nach ist es einfacher, zuerst mit Flex- und/oder Flockfolie zu arbeiten.

Freebies werden zum Teil auch im „.studio“ bzw „.studio3“ Format angeboten, also das passende Format für die Silhouette Studio Software. Manchmal ist aber zusätzlich zu einer Bilddatei („.jpg“, „.png“, …) nur eine „.dxf“ Datei enthalten, manchmal auch eine „.svg“. „.dxf“ ist eine Schnittdatei und kann einfach in der Software geöffnet werden. „.svg“ lässt sich nur mit der Designer Version von Silhouette Studio öffnen, aber auch dann ist dies eine Schnittdatei, man muss in den Schnitteinstellungen nur noch auf schneiden klicken.
Kaufdateien, die nicht aus dem Silhouette Store kommen, enthalten nie ein „.studio(3)“ file, da es urheberrechtlich von Silhouette nicht erlaubt ist. Also nicht wundern!

Also gewünschtes Motiv in Silhouette Studio öffnen (z.B. über „Datei“ „öffnen..“ und dann die Datei auswählen, die man öffnen möchte). Ich habe für das Tutorial den HoppelHasen von Fräulein Mutti gewählt.

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Datei öffnen

2. Wie positioniere ich das Motiv am Bildschirm?

Ich positioniere meine Datei meistens links oben im Eck. Hilfreich ist es, zusätzlich zu der Mattengröße (grau) bzw Papiergröße (weißer Hintergrund) das Raster und den Schneidebereich (rote Linie) einzublenden. Das Motiv darf dann die rote Linie nicht berühren!

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Raster anzeigen
Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Schneiderand anzeigen

Die Software zeigt einem zudem die Größe des Motivs an, wenn man es anklickt. Das ist allerdings wirklich die Größe des fertigen Motivs und nicht das Motiv plus dem grauen Kasten, den die Software bei der Anzeige der Werte anzeigt. Die Folie sollte nun mind. ca. 1cm größer sein – in Breite und Länge. Hat man z.B. einen DIN A4 Bogen kann man auch die Papiergröße auf DIN A4 stellen, damit wird auch automatisch der Schnittbereich verkleinert. Darüber hinaus kann nicht geschnitten werden, auch wenn dort ein Motiv positioniert ist.

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Papiergröße wählen
Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Motiv positionieren

Außerdem sollte man beachten, dass das gewünschte Motiv vor dem Schneiden auf Flock- und Flexfolien gespiegelt werden sollte (Motiv markieren und über das Menü „Objekt“ – „Spiegel“ – „senkrecht wenden“ auswählen). Bei Motiven mit Schriften, Schriftzeichen oder Zahlen ist das sogar ein MUSS. Das gilt natürlich auch, wenn das Motiv in eine bestimmte Richtung zeigen soll.

3. Position der Folie auf der Matte

Ich habe mein Motiv in der Software links oben ins Eck platziert, so dass das Motiv nur wenig Abstand zur roten Schnittbereichsmarkierung hat. Die Folie legt man nun mit der gummierten Seite nach oben auch oben links auf die Matte (die glänzende Transferfolie zeigt nach unten, diese lässt sich ablösen, wenn man sich nicht sicher ist welche Seite welche ist).
Um sicher zu sein, dass die Folie groß genug ist, kann man sich ganz gut an den Karos auf der Schneidematte orientieren (jedes Karo hat ca. 2,5cm also 1 inch um genau zu sein). Hat man das Gitter auch in der Software eingestellt, kann man so recht einfach sehen, ob alles passt.

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Folie auf der Matte positionieren


4. Wie lese ich die Matte ein?

Am Plotter sind kleine Markierungslinien auf dem grauen Plastik. Ganz links der etwas kürzere Strich mit den Pfeilen daneben ist die Markierung, an der man seine Schneidematte ausrichtet. (beim Portrait gibt es 3 kurze Markierungen nebeneinander, der linke der 3 ist die Ansatzlinie für die Schneidematte). Die Matte wird auf Knopfdruck auf „load cutting mat“ in den Plotter eingezogen. Hier ist es wichtig, dass man nicht auf „load media“ eingestellt hat.

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Matte laden

INFO:
Ich war mir am Anfang nicht sicher, ob der Plotter z.B. den Pfeil auf der Matte erkennt und genau weiß, wo die Mitte und damit auch der Rand der Matte ist, also quasi Millimeter genau immer an exakt der gleichen Stelle schneidet, egal ob ich die Matte mal ein bisschen weiter links oder rechts eingezogen habe. Nun weiß ich, dies ist leider NICHT der Fall.
Das ist auch ganz wichtig, wenn man mal „nicht so geeignete“ Schnitteinstellungen gewählt hat. Wenn man sich die Matte schon wieder ausgegeben lassen hat, sollte man sie nicht wieder einlesen und nochmal schneiden, der Schnitt wird nicht wieder an der selben Stelle sein. Ich teste mittlerweile vor dem Ausgeben der Matte, ob es komplett geschnitten ist. Ist es nicht der Fall, kann man einfach nochmal schneiden, denn dann wird alles exakt nachgeschnitten – ggf kann man vorher Einstellungen noch verändern. Solange man also die Datei auf dem Bildschirm nicht bewegt und die Matte noch im Plotter ist, funktioniert das gut.

5. Wie wird das Messer eingestellt und eingesetzt?

Muster und Folie sind gewählt und platziert und die Matte ist eingelesen. Nun muss man das Messer händisch einstellen. Die Software zeigt „geeignete Einstellungen“ an, wenn man unter den Schnitteinstellungen das entsprechende Material auswählt. Hier gibt es für Flexfolie den Eintrag „Silhouette Thermotransfer (glatt)“ und bisher hat das für die Flexfolien verschiedener Hersteller gut funktioniert. Die empfohlene Messereinstellung ist die „2“. Das Messer kann man entweder mit dem mitgelieferten grauen Adapter verstellen, es befindet sich aber auch direkt ein Adapter integriert am Plotter. Hierzu einfach das Messer mit der roten Markierung (der aktuellen Einstellung) zum Pfeil zeigend einsetzen und auf die gewünschte Zahl drehen.

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Schnitteinstellungen 
Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
empfohlene Einstellungen
Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Das Messer einstellen


INFO:
Beim Einsetzten des Messerhalters kamen meine nächsten Fragezeichen auf. Wie herum muss das Messer in den Plotter und macht es überhaupt einen Unterschied? Ich habe eine ganze Weile gegooglet und nichts dazu gefunden. Es hat mich sehr gewundert, dazu nichts in der Bedienungsanleitung zu finden und letztendlich habe ich es einfach eingesetzt. Irgendwann etwas später habe ich eine Info im Internet gefunden, das Messer müsste mit der Nase nach vorne eingesetzt werden, allerdings konnte ich auch keinen Unterschied feststellen beim Schneiden. Der Grund dafür ist aber auch ganz einfach. Das Messer kann sich in seiner Plastikhülle frei drehen und durch den Winkel an der Klinge, dreht sich die Klinge ganz automatisch in die richtige Richtung. Denn selbst wenn man den Halter der Klinge immer genau in der gleichen Richtung einsetzte, die Klinge selbst schaut wahrscheinlich jedes Mal in eine andere Richtung. Also einfach das Messer einsetzen, Hebel umlegen und loslegen.

6. Welche Schnitteinstellungen gibt es in der Software?

Die beiden anderen Einstellungen, die man in der Software noch einstellen kann nennen sich „Dicke“ und „Geschwindigkeit“. Auch diese sind für verschiedene Materialien schon voreingestellt. Hierbei kann ich nur schonmal sagen, dass man bei sehr kleinen bzw. filigranen Motiven die Geschwindigkeit ruhig mal etwas runter stellen sollte. So kommt es nicht zu ganz kleinen Stellen, die doch nicht ganz durchgeschnitten sind.
Auch die „Dicke“ spielt eine wichtige Rolle! Wenn das Material nicht komplett geschnitten wird, neigt man dazu, zuerst einmal das Messer höher zu stellen. Evtl ist man damit auch nicht gut bedient, da man auf einmal durch die Transferfolie schneidet. Dann lieber das Messer zurückstellen und die Dicke (entspricht dem Anpressdruck) erhöhen – ich zeige das aber mal noch an einem Bespiel, das sprengt den Rahmen hier doch etwas.

7. Das eigentliche Plotten

So, nun kann man den Schneidbefehl an den Plotter senden und sollte sich nicht zu sehr über die merkwürdigen Geräusche wundern. Je nach Material „singt“ er ein anderes schräges Lied oder klingt wie R2D2, der zu viel getrunken hat. Generell macht er doch recht viel Lärm. Dafür gehen einfache Motive meist schneller, als man denkt. Noch schnell überprüfen, ob komplett geschnitten wurde, in dem man eine Ecke bis zur Schnittlinie abzieht. Ist alles in Ordnung, Matte entladen und die Flexfolie von der Matte ziehen.

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Schnitt überprüfen 
Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Matte entladen

8. Entgittern

Nun sollte man sich einen Entgitterhaken und / oder Pinzette schnappen und sein Motiv entgittern. Hier muss man manchmal sehr darauf achten, die richtigen Teile rauszuholen. Ist das erledigt, ist das erste Teil aus Flexfolie geschafft.

Tinis Plotter-Tutorial - Folge 3 - Ein Motiv aus Flexfolie erstellen
Motiv entgittern

Hat man die Schritte einmal gemacht und weiß, worauf zu achten ist, geht das hier Erklärte in wenigen Handgriffen fast wie von selbst. Es ist viel leichter als es sich anhört ;).

Und auch dieser post wird wieder bei Katjas Plotter-Tipps Linkparty, bei Tons und Muzzis Plottertutorials und der Plotterliebe verlinkt.

Tinis Plottertutorial – Folge 2 – Folien

Im ersten Teil habe ich versucht, eine kleine Übersicht über verschiedene Plotter zu geben. Nun ist es ja aber mit einem Plotter alleine nicht getan. Dies ist und bleibt ja immernoch ein Nähblog und als Hobbynäherin legt man sich den Plotter hauptsächlich zu, damit man Stoff mit Bügelmotiven aufhübschen kann. Dazu braucht man dann aber u.a. auch noch Folien.


Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien


Hier stellen sich am Anfang dann auch einige Fragen, z.B.:

  • Welche Folien zum Aufbügeln gibt es überhaupt?
  • Wie sind die Folien aufgebaut?
  • Auf was muss ich beim Plotten u.a. achten?
  • Auf welchem Stoff/Untergrund halten die Folien?
  • Sind die Folien waschbar?
  • Kann man mehrere Lagen Folie übereinander verwenden?

Katharina hatte zu dem Thema ein paar Fragen, auf die ich gerne noch eingehen möchte:

  • Wie teuer ist das Zubehör (Folien, etc.)?  
  • Gibt es Folien, die besser sind als andere? 
  • Kannst du Bezugsquellen für Folien empfehlen?

Zuerst mag ich allerdings noch erwähnen, dass meine Erfahrungen und vor allem meine Langzeiterfahrungen noch nicht sehr weitreichend sind. Ich berichte hier nach bestem Wissen und Gewissen und greife zum Teil auch auf gelesenes zurück. Falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt, lasst es mich wissen – ich lerne ja auch noch. Aber fangen wir einfach mal an:

  • Welche Folien zum Aufbügeln gibt es überhaupt?
    Die Folien lassen sich ganz allgemein als Bügeltransfer bzw. auch Heißtransfer (heat transfer) Folien bezeichnen. Dabei unterscheidet man hauptsächlich in Flock- und Flexfolien. Gerade Flockfolie kennt man von beflockten Trikots (z.B. der Spielername auf dem Rücken). Aber auch Flexfolie findet man oft auf gekauften T-Shirts, sie hat eine glatte bzw manchmal leicht gummiartige Oberfläche während Flockfolie samtig weich ist. Beide gibt es einfarbig in sehr vielen Farben, aber auch gemusterte Folien werden gerade immer beliebter. Bei Flexfolien ist die Auswahl an Mustern etwas größer und es gibt auch verschiedene Glitzerfolien.
Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien
Flexfolie
Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien
Flockfolie

Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien
Flexfolie neon
Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien
Felxfolie gemustert
Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien
verschiedene Glitzerfolien

  • Wie sind die Folien aufgebaut?
    Bügeltransfer Folien kommen (fast immer) auf einer durchsichtigen Transferfolie. Diese glänzt und klebt etwas, so dass die Flex- bzw. Flockfolie leicht daran haftet. Auf der Rückseite der Folie ist eine Kleberschicht aufgebracht, die erst durch Hitze „aktiviert“ wird. Meistens ist die Kleberschicht in der selben Farbe wie die Folie, einfacher die beiden Seiten zu unterscheiden ist es wenn die farbige Folie eine weiße oder schwarze Schicht hinten hat.
    So, ich habe gesagt, dass die Folien fast immer auf einer Transferfolie kommen. Es gibt Flock- und Flexfolie zum selbst bedrucken und manchmal auch schon bedruckte Folie fertig zu kaufen, die nicht auf Transferfolie aufgebracht sind. Hier muss man dann die passende Transferfolie extra kaufen und hinterher aufbringen.
Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien
Flexfolien bedruckt, ohne Transferfolie

Tinis Plottertutorial - Folge 2 - Folien
Flockfolie bedruckt, ohne Transferfolie

  • Auf was muss ich beim plotten u.a. achten?
    Bügeltransfer Folien (mit Transferfolie) werden sozusagen von hinten geschnitten. Das heißt, die Kleberschicht schaut nach oben und die Transferfolie liegt auf der Schneidematte. Der Clou dabei ist, dass nur die eigentliche Folie geschnitten wird und die Transferfolie ganz bleibt. So lassen sich auch Motive aus mehreren einzelnen Teilen hinterher exakt auf den Stoff transferieren und alles bleibt am Platz. Allerdings muss man darauf achten, dass man das Motiv vor dem Schneiden Spiegel muss – zwingend notwendig wenn das Motiv Schriften oder zahlen enthält!
    Auch sollte man beim ersten Zuschneiden evtl wissen, dass man den feinen Schnitt auf der Folie oft fast nicht erkennen kann, das ist normal. (Hinweise zu den Schnitteinstellungen kommen dann beim nächsten Mal)
  • Auf welchem Stoff/Untergrund halten die Folien?
    Prinzipiell halten die Folien gut auf Baumwollgewebe und auch auf Baumwolle/Polyester oder Polyester/Acryl Mischungen. Um sicherzustellen, dass es dauerhaft hält, wird empfohlen, den Stoff vorzuwaschen, da die Ausrüstung oder Imprägnierung des Stoffs evtl dazu führen kann, dass die Folie sich wieder löst.
    Auf Jersey und anderen dehnbaren Textilien können die Folien auch aufgebügelt werden. Wenn an der Stelle der Stoff jedoch gedehnt wird, sollte lieber zu Flexfolie gegriffen werden, da sich diese zumindest leicht dehnt. Es gibt auch extra dehnbare Flexfolie, die dann auch an stark beanspruchten Stellen verwendet werden kann.
    Bei hochflorigen Stoffen wie Frottee hält die Folie nicht, obwohl ich es selbst nie ausprobiert habe. Dagegen findet man durchaus Beispiele auf Samt oder Nicky, wobei ich hier nicht sagen kann, ob sich das Motiv nach längerer Zeit evtl doch wieder löst. Habt ihr da Erfahrungen?
    Auf Jackenstoffen und anderen hitzeempfindlichen Stoffen muss man beachten, dass diese ggf die Hitze beim aufpressen nicht aushalten und angeschmolzen oder versengt werden könnten. 
  • Sind die Folien waschbar?
    Generell ja – wäre sonst ja auch blöd ;). Es ist aber in jedem Fall auf die Herstellerangaben zu achten. Diese werden oft im Shop beim Artikel direkt oder bei allgemeinen Infos angegeben. Oft ist waschen bis 60°C allerdings kein Problem.
  • Kann man mehrere Lagen Folie übereinander verwenden?
    Fangen wir mal mit „normaler“ Flexfolie an: JA, mehrere Lagen übereinander halten prima. Es ist auch kein Problem Flockfolie oder Glitzerfolie auf Flexfolie zu bügeln.
    Flock- auf Flockfolie ist beim aufpressen dann schon anspruchsvoller, es dauert schon einige Zeit, bis die obere Schicht hält. Ich habe nun schon öfter gelesen, dass es nicht lange hält, ich denke gerade auf Kleidung könnte es sein, dass sich die obere Schicht auch wieder leicht löst. Ich habe bisher nur eine Einkaufstasche mit Flock- auf Flockfolie und das hält auch nach einigen Monaten noch sehr gut. Gewaschen habe ich die Tasche bisher allerdings nicht.
    Bei Glitzerfolien kann ich mir nicht vorstellen, dass mehrere Schichten gut halten, habe es aber selbst nicht getestet.
  • Wie teuer ist das Zubehör (Folien, etc.)?
    Man bekommt Flexfolien im DIN A4 Zuschnitt für ca. 1,80€ und Flockfolien in DIN A4 ab 2,50€. Glitzer- und Effektfolien kosten oft zwischen 2€ und 3€ für einen DIN A4 Bogen. Billiger wird es, wen man gleich größere Mengen bestellt. Hier gibt es je nach Shop unterschiedliche Breiten (z.b. 20, 30 und 50cm) und Rollen von 0,5m, 5m bis hin zu 100m. Daher ist es hier auch schwieriger Preisangaben zu machen.
  • Gibt es Folien, die besser sind als andere?
    Dies kann ich nicht sicher beantworten. Ich habe schon gelesen, dass Flex- und Flockfolien bei unterschiedlichen Shops oft trotzdem von ein und demselben Hersteller sind. Oft ist das nicht offensichtlich angegeben, ich habe bisher auch nur Flexfolie von zwei unterschiedlichen Shops und konnte keinen Unterschied erkennen um zu sagen, dass die ein oder andere Folie besser oder schlechter sei.
  • Kannst Du Bezugsquellen für Folien empfehlen?
    Ich habe bisher hauptsächlich bei plottermarie bestellt und bin dort bisher wirklich sehr zufrieden. Auch wenn die ein oder andere Folie evtl ein bisschen teurer ist, gibt es viele Effektfolien (z.B. 3D-Folien, die nach dem pressen aufplustern), gemusterte Folien und auch Folien mit Designs von LilaLotta (diese sind ohne Transferfolie).
    Bei kreativplotter und hobbyplotter habe ich auch schon bestellt, allerdings bisher keine Flock- und Flexfolie, sondern anderes Zubehör wie Entgitterhaken, SketchPens, …
    Flexfolie und vorallem auch Vinyl habe ich schon bei airbrushcity bestellt. Hier bin ich auch sehr zufrieden und finde es einen schönen Shop, wenn man größere Mengen Folie bestellen mag.
    Ansonsten habe ich schon in folgenden Shops gestöbert, bisher aber selbst nicht dort gekauft: Plott-Liesl, Farben-Frikell und plotterinsel.

Puh, auch dieser post war nun etwas trocken und theoretisch. Nächstes Mal „fangen wir dann mit dem plotten“ an.
Dieser post wird noch bei tons und muzzis plotterliebe, dort auch bei den Tutorials und nähfrosch’s plottertipps verlinkt.

Relaxing neck pillow & Sparkling stars

Die liebe Emma hat auch dieses Jahr wieder zum Stoffabbau im Oktober aufgerufen und ich war nicht so sicher, ob ich es schaffe, überhaupt in einer Woche dabei zu sein. Heute wurde zwar auch schon die zweite Runde gestartet, aber wie schon beim Taschenspieler II – Sew Along lässt Emma die Verlinkung 10 Tage lang offen und so bin ich nun gleich in Runde 1 dabei :).

Ich habe Euch hier schon gezeigt, dass ich für eladu die sparkling stars probeplotten durfte und ich habe auch verraten, dass ich die Schneeflocken auch noch aus Flexfolie vorbereitet habe. Heute kam ich endlich mal wieder zum Nähen und es war höchste Zeit für einen weiteren Leseknochen oder – für uns zutreffender – ein „relaxing neck pillow“.

Passend zum ersten Kissen habe ich die gleichen Stoffe in blau verwendet. Damit man die „Sparkling stars“ gut erkennen kann, habe ich vorher wieder ein Offset in der Plottersoftware gebastelt. Mal davon abgesehen, dass ich das sehr mag, z.B. auch bei Schriftzügen, kommt das Motiv viel besser zur Geltung. Auf solch gemusterten Stoffen gehen Ton-in-ton Plots sonst sehr unter.

Relaxing neck pillow & Sparkling stars


Ich konnte es mir nicht verkneifen, auch ein Doppelshooting zu machen und ich habe auch den Unterschied mit und ohne Offset festgehalten.

Relaxing neck pillow & Sparkling stars


Relaxing neck pillow & Sparkling stars


So, und nun schicke ich mein Nackenkissen zu Emmas Stoffabbau W1, zur Plotterliebe, zu der Linkparty für kostenlose Schnittmuster und zur Kissenparty.