SewingTini
28. Oktober 2020 carpe diem

Beanbag – ein Bohnensack ganz ohne Bohnen

Schon als ich im Juni 2014 den Blogbeitrag von Luzia Pimpinella zu ihrem Beanbag gelesen habe, war mir klar, dass ich so einen Stativsack auch nähen möchte. Und schwups, über 6 Jahre später war es dann auch „schon“ soweit *lach*. Ende Juli diesen Jahres bin ich zufällig mal wieder über einen Bohnensack gestolpert und habe das Projekt dann direkt in Angriff genommen.

Beanbag nach einer Anleitung von Luzia Pimpinella

Bei der wasserabweichenden Seite habe ich mich für Oilskin entschieden. Könnte ja mal sein, dass ich den Sack unterwegs in einer feuchte Wiese oder auf einem sandigen Boden ablegen möchte. So ist es praktisch, wenn eine Seite abwaschbar bzw. wasserabweisend ist. Und passend zum Zweck des Beanbags habe ich ein Stück von dem wohl gehütenden Riley Blake Stoff für die Oberseite genommen. Diesen wunderschönen Stoff habe ich mal von Katharina geschenkt bekommen. Mir war auch damals sofort klar, was daraus entstehen soll. Und nein, der Bohnensack war es nicht. Aber immerhin auch Zubehör für die Kamera ;). Vielleicht braucht das aber einfach noch ein, zwei Jahre 🙂 *kicher*.

Kamera Bohnensack aus Riley Blake fabrics

Auch das Label mit der Kamera habe ich von Katharina und kommt dann zum Vorschein, wenn man den Bohnensack an den Seiten zusammenknöpft, um das Stativ besser ablegen zu können. Einmal kurz nicht nachgedacht ist bei mir leider der Reissverschluss auf der „falschen“ Seite gelandet. Der hätte eigentlich auf die andere kurze Seite gehört. Aber naja. Ich habe nun keine großen Bedenken, dass ich mir damit meine Kamera verkratze. Ist nun halt einfach so ;).

Beansbag mit Kamera Label von fabenmix

Warum mein Beanbag kein Bohnensack ist

Bei der am Besten geeigneten Füllung für so einen Stativsack habe ich vorher etwas recherchiert. Man findet da allerdings sehr unterschiedliche Meinungen dazu. Ich habe dann einfach auf das zurückgegriffen, was ich zu Hause hatte. So habe ich zwei Innensäcke genäht und einen mit Reis und den anderen mit Styroporkügelchen (für Stillkissen) gefüllt. Klarer Vorteil der Kügelchen ist das Gewicht. Vor allem für unterwegs sehr angenehm. Klarer Nachteil ist das Einfüllen dieser garstigen Kügelchen in den Sack. Soganz ohne „Sauerei“ geht das wohl nicht. Mit der Reisfüllung gelangt man etwas schneller zu der gewünschten Position der Kamera, ohne das man die Füllung zwei, drei mal hin und her „schütten“ muss. Ist aber mit knapp unter einem Kilo auch deutlich schwerer.

Beanbag von oben

Da ich mich dieses Jahr auch mal etwas mehr mit dem Programm Procreate für mein iPad beschäftigt habe, habe ich zum Testen einiger Funktionen mit dem Bild meiner Kamera auf meinem neuen Beanbag herumgespielt. In einem Zwischenstand bin ich dann bei dieser Fusion aus (nach)gemaltem Bild und Originalfoto gelandet und finde den Effekt ziemlich gut. Dafür dass ich nicht malen oder zeichnen kann, bin ich ganz begeistert von dieser Grafik. Vielleicht gefällt es Euch ja auch :).

Procreate Bohnensack Kamerastativ

So und nun verratet doch mal. Habt ihr einen Beanbag und wenn ja, für welche Füllung habt ihr Euch entschieden?

P.S.: das Kameraband habe ich übrigens 2015 aus Hamburger Liebe und Riley Blake Stoffen genäht. Wer mag, kann sich die etwas schwere Geburt des guten Stücks hier nochmal anschauen.

Beanbag - ein Bohnensack ganz ohne Bohnen

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