SewingTini
23. January 2019 carpe diem

Täschchen aus Kork

Anfang der Woche sind wir spontan zur Nähwelt Flach gefahren. Mr. T wollte mal einen „richtigen“ Nähladen von innen sehen – in Stoffläden war er ja schon oft genug mit ;). Na da lies ich mich nicht 2x zu überreden und hatte auch schon gleich 3, 4 Dinge auf meiner Einkaufsliste stehen *g*.

Na und überraschenderweise *lach* blieb es nicht nur bei den Dingen auf dem Einkaufszettel. Neben etwas Kunstleder, das in mein Körbchen gewandert ist, bin ich ganz faszinierend am Korkstoff hängen geblieben. Ich hatte das im Internet schon mal gesehen, konnte mir aber nicht so recht vorstellen, wie das genau sein soll.

Es ist ganz weich, sowohl von aussen als auch von innen und ganz dünn. Dadurch ist es (fast) so flexibel wie Stoff eben auch. Da eben auch die Rückseite aus Textil ist (vermute ich zumindest mal), lässt es sich eher so verarbeiten wie Kunstleder. Allerdings habe ich mit dem normalen Nähfuss genäht und der Transport war super, nur die Stichlänge habe ich vergrößert, da der Stich dann schöner aussah.

Da Mr T schon eine Weile eine neue Handhülle braucht und auch ganz begeistert vom Kork ist, bekam er nun endlich seine Hülle. Da der Kork so dünn ist, habe ich innen mit Filz „verstärkt“. Außen war ein blaues „D“ gewünscht – steht für das Footballteam Dallas Cowboys.

Täschchen aus Kork


Zum „Üben“ habe ich ein kleines Täschchen genäht. Dabei habe ich herausgefunden, lieber die Stichlänge zu vergrößern, aber eben auch, dass es sich super vernähen lässt. Das macht richtig Spaß. Das Täschchen hat einfach einen kleinen Druckknopf bekommen und alleine, das es so weich ist, wenn man es anfasst, bin ich da ganz begeistert von :).

Täschchen aus Kork


Die Handytasche hat einen Handylift in Form eines Autogurts bekommen, so kommt man immer schnell ans Telefon – das habe ich für mich schon mal aus Filz so umgesetzt *klick*. Dadurch, dass das Kork nicht ausfranst oder ausreisst, kann man da auch ganz problemlos einen Schlitz reinschneiden.

Täschchen aus Kork

Täschchen aus Kork


Kork ist sogar bis 30°C waschbar, was die Einsatzmöglichkeiten wieder enorm erhöht :). Man findet im Internet sogar Schuhe und Kleidung – und mir gefällt der Look sogar ganz gut. Ich habe schon eine Kalenderhülle oder ein Fauxdori im Kopf, als nächstes Korkprojekt. Die Handytasche darf nun aber erst mal zu TT- Taschen und Täschchen

Täschchen aus Kork

Lucky Bag – die zweite

Vielen lieben Dank für Eure Kommentare zu meiner Outbag :). Es freut mich sehr, dass sie auch bei Euch so gut ankommt. Das finde ich übrigens auch eine tolle Sache am Probenähen. Mal abgesehen, dass es mir Spass macht, Neues auszutesten und auf Nachvollziehbarkeit zu überprüfen, es entstehen oft Sachen, die mir selbst so unglaublich gut gefallen und die ohne das Probenähen so wahrscheinlich nie entstanden wären.

Da es im eBook zur Lucky Bag unterschiedliche Versionen gibt, war klar, dass ich auf jeden Fall noch eine zweite Tasche nähen werde. Und es sollte die breitere Variante sein, da ich einen Nachfolger für meine Zita haben wollte. Als erstes stand das Kunstleder für den Boden fest. Endlich vernähe ich mal etwas, dass ich letztes Jahr auf der KreativWelt gekauft habe *lach* – ist es doch Ende Oktober schon wieder so weit.

Dann saß ich also mit dem Kunstleder vor meinem Stoffregal und habe den passenden Kombistoff (Valori Wells – Wrenly – Wildfield in Cobalt) dazu rausgesucht. Da ich unbedingt wieder Autogurt nehmen wollte und wieder sowohl kurze Henkel als auch einen Schultergurt haben musste, musste ich „leider“ erst Mal Nachschub bestellen.

Lucky Bag - die zweite


So ist meine zweite Lucky Bag nach dem Schnitt von Traumzauber ganz in türkis und grau gehalten und ich mag sie sehr <3.

Lucky Bag - die zweite


Auf Innentaschen habe ich verzichtet, da ich sie doch meistens nicht nutzte. Mein Handy findet außen im kleinen Seitentäschchen Platz – sehr praktisch, wie ich finde.

Lucky Bag - die zweite


Da ich für den Alltag Taschen ohne Reissverschluss nicht mag, kam diesmal auch der Reissverschluss mit rein. An den Zipper kam hier noch eine Schlaufe zum besseren Öffnen.

Lucky Bag - die zweite


Lucky Bag - die zweite


Und ab mit meiner Lucky Bag zu HoT, Dienstagsdinge, Taschen und Täschchen und OutNow.

Lucky Bag - die zweite

my Lucky (Out)bag

Kathrin von traumzauber hat einen neuen Taschenschnitt für alle Nähwütigen und für die Stickmaschinenbesitzer gleich ein ganzes Set and tollen Stickdateien obendrauf.
Also wurde in letzter Zeit fleissig probegenäht und -gestickt und ich habe mein Nähzimmer endlich mal so richtig eingeweiht (obwohl es immer noch nicht vollständig eingerichtet ist *hust*).

Der Taschenschnitt „Lucky Bag“ kommt gleich in unterschiedlichen Größen und in 2 Versionen daher und damit ist der Schnitt einfach unglaublich vielseitig. Es gibt eine schneller zu nähende Variante mit angeschnittenen Seitenteilen und wenn gewollt auch angeschnittenem Boden und eine Variante mit separaten Seitenteilen mit Aufsatztäschchen und abgeteilten Boden. Es gibt kurze Henkel und einen Schultergurt und einen Reissverschluss, den man aber für den Beutellook auch ganz einfach weglassen kann :).

my Lucky (Out)bag


A propot Beutellook *zwinker*. Passend für alle Taschenliebhaber/innen, die auch sticken können gibt es die Back 2 bag Stickserie. Eine geniale Idee und es gibt für jeden die passende Datei ;). Zum Beispiel die Outback(g) für alle Australienfans – und da sind wir wieder bei den Beuteln *kicher*. 

my Lucky (Out)bag


Mich hat die Datei quasi direkt angesprungen und ich wollte gerne was in Richtung Känguru-Strassenschild-Design machen :). Also stand ziemlich schnell fest, ich brauche gelben Uni, plotte noch was passendes dazu und weil ich den abgesetzten Boden so toll finde, gibt es diesen aus schwarzen Kunstleder. Ansonsten ist es die Variante mit angeschnittenen Seitenteilen.

my Lucky (Out)bag

my Lucky (Out)bag

my Lucky (Out)bag


Da die Tasche zukünftig als Einkaufstasche dienen soll, habe ich auf den Reissverschluss verzichtet, mich aber für die kurzen Henkel plus Schultergurt entschieden, so kann man sie prima umhängen, wenn man noch mehr zu schleppen hat oder auch an den kurzen Henkeln tragen – total praktisch.


my Lucky (Out)bag

my Lucky (Out)bag


Für die Träger habe ich Autogurt benutzt. Die kurzen Henkel habe ich in der Mitte noch zur Hälfte gelegt und abgesteppt, ich finde so liegen sie besser in der Hand. Außerdem mag ich das optisch so auch sehr gerne. Innen gibt es einfache Eingrifftaschen, die so auch in der Anleitung mit drin sind. Alle Schritte sind wunderbar erklärt und somit auch für Anfänger sehr gut geeignet. Erfahrenere Näherinnen können sich dafür mit den vielen Varianten austoben.

my Lucky (Out)bag

Ich zeige Euch die Tage noch meine Variante mit separaten Seitenteilen, meine neue Arbeitstasche – schön geräumig und hach, so schön. Außerdem habe ich noch Bespiele, wie sich die Stickdateien auf anderen Taschen machen.

Aber jetzt erst mal ab mit meiner Outbag zu RUMS, Out Now und Taschen und Täschchen.

Und wer neugierig auf den Schnitt „Lucky Bag“ und/oder die „back 2 bag“ Stickserie geworden ist, kann sich hier noch ein paar mehr Designbeispiele anschauen oder schaut gleich hier im Shop vorbei.

my Lucky (Out)bag

Atomium von machwerk

Als ich von Carmens (fabulatoria) vergessene Taschen-eBooks Sew Along mitbekommen habe, fand ich die Idee gleich total klasse und es kam sofort ein „mitmachen wollen“ Gefühl auf *lach*. Aber ich wusste auch, dass ich nicht so viel Zeit dafür haben werden. Ich habe mir das Ganze mal angeschaut und eigentlich wollte ich schon in der ersten Woche bei farbenmix dabei sein, schlummern da doch gleich noch mehrere eBooks auf meinem Rechner, aber ich habe es einfach nicht geschafft.

Da ich von Lillesol und Pelle bisher noch kein Taschen eBook besitze, stellte sich in Woche 2 gar nicht die Frage, ob ich mitmachen mag oder nicht. Aber Woche 3 und machwerk Taschen – da muss ich einfach dabei sein :). Schon 2009, kurz nachdem ich mit dem Nähen angefangen hatte, bin ich auf Julie gestossen und habe damit meine erste aufwendige Tasche genäht. So viele Teile und ich hatte noch so gar keinen richtigen Plan, was ich da mache *lautlach*. Aber durch machwerk bin ich auch auf Amy Butler Stoffe aufmerksam geworden und habe der lieben Griselda zu verdanken, dass ich noch heute so einige Amy Butler Stoffe im Regal stehen habe, die ich schon 2009 gekauft habe *dagingesirgendwiemitmirdurch* ;).

Nach Julie kamen da noch Claire, 2x Luna, Grete und meine Zita und ich liebe jede einzelne Tasche und meine Grete habe ich immer dabei. Ich habe mit machwerk quasi das Taschen nähen gelernt und die Liebe zu Stoffen entdeckt, die ich einige Jahre zuvor vermutlich nicht beachtet hätte. Mit einem klick *hier* kommt man zu den posts aller „meiner“ Machwerke.

Da ich die meisten Taschen, die ich als eBook von ihr habe, schon genäht hatte, blieb jetzt nur ein eBook übrig, das allerdings auch schon seit 2009 auf meiner Festplatte schlummert. Atomium – ein freebook.
Schon Anfang der Woche habe ich die ersten Teile zugeschnitten, da die liebe Helga mich über Insta überhaupt darauf aufmerksam gemacht hatte, dass die Machwerk Taschen schon dran sind. Erst heute habe ich die restlichen Teile zugeschnitten, die Vlieseline aufgebügelt und die komplette Tasche genäht. Irgendwie geht es bei mir doch nur auf den letzten Drücker. 
So…, nun habe ich genug erzählt. Ich zeig Euch endlich meine Atomium, schicke sie zu fabulatorias Die vergessenen Taschen-eBooks Sew Along, zu HoT, dienstagsdinge und Evelyns Taschen und Täschchen.

Atomium von machwerk

Muss ich eigentlich nochmal extra erwähnen, dass der Außenstoff ein Amy Butler Stoff ist? *kicher* Zum Stoffe Aussuchen, habe ich mir direkt schon nur die Amy Stoffe angeschaut, das war das erste, was feststand. Es ist dann mosaic kiwi aus der Serie Daisy chain geworden.

Atomium von machwerk


Der Innenstoff ist ein dazu passender einfarbiger Baumwollstoff vom Stoffmarkt. Es sieht hier auf den Bildern gar nicht so aus, aber es ist exakt der Blauton aus dem Aussenstoff <3.
Innen gab es dann nur die Reissverschlusstasche, das langt mir und selbst der Reissverschluss hatte sowohl die richtige Länge, als auch die richtige Farbe – machmal passt es einfach *freu*. 

Atomium von machwerk


Danke Carmen, für den tollen Sew Along, so habe ich es immerhin geschafft, ein eBook „zum Leben zu erwecken“, das schon viel zu lange auf meiner Festplatte lag *drück*.

Atomium von machwerk

Voting für die schönste Clutch „Emilia“ bei modage

Heute startet das Voting hier bei modage. Jeder, der mag darf nun bis zum 15.2. Herzen für die schönsten Modelle vergeben. Es lohnt sich auf jeden Fall, mal dort vorbei zu schauen, denn es sind wirklich ganz tolle Emilias entstanden :). Natürlich freue ich mich auch riesig, wenn Euch meine Emilia gefällt und ihr für mich votet. Aber ich bin so oder so ganz begeistert von meiner eigenen und finde, es gibt auch viele andere tolle Varianten, ich kann mich kaum entscheiden, wer meine „Herzen“ bekommt ;).

Hier habe ich Euch meine Clutch schon vorgestellt und auch auf Instagram konnte man den Fortschritt verfolgen. Ich habe aber auch hier nochmal Fotos für Euch, sonst ist der post hier ja so leer *grins*

Voting für die schönste Clutch "Emilia" bei modage

Voting für die schönste Clutch "Emilia" bei modage

Voting für die schönste Clutch "Emilia" bei modage


Nochmal ein riesengroßen Dankeschön an Katrin für den Schnitt und den Sew Along! 🙂

Voting für die schönste Clutch "Emilia" bei modage

meine Clutch Emilia

So schnell geht ein Sew Along vorbei und es hat mir viel Spaß gemacht. Danke Katrin für diesen tollen Schnitt und das gemeinsame Nähen. Auch gerade die Quaste ist so einfach und macht nochmal so richtig was her. Ich finde Emilia einfach klasse. 
Hier habe ich ja auch schon ganz clevere Tipps zum nähen von mehreren Lagen oder auch besser unterschiedlich dicken Lagen gegeben. Beim Absteppen oben hatte ich selbst so meine Probleme, das geht mit etwas dünnerem Kunstleder wahrscheinlich einfacher *hust*.

Ich liebe sie, meine Emilia <3. Und die Quaste ist so schön 🙂

meine Clutch Emilia


meine Clutch Emilia


meine Clutch Emilia


Ab mit ihr zu RUMS, Taschen und Täschchen und der Verlinkung bei modage.

meine Clutch Emilia

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen

Schon seit Freitag läuft bei der lieben Katrin von modage der Sew Along zur Clutch Emilia. Erst gestern habe ich die Zeit gefunden, loszulegen und ich habe auch die ersten 4 Tage aufgeholt. Ich finde den Schnitt wunderschön und es ist alles super erklärt und ich denke, die Schritte sind auch für Nähanfänger kein großes Problem.

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Besonders toll wirkt die Clutch, wenn sie aus Kunstleder genäht ist, wie man an Katrins Bespielen sehen kann, und da hier und da doch mehrere Lagen Kunstleder aufeinander treffen, wollte ich den Anlass dazu nutzen, zu zeigen, wie man zu schöneren Nähten kommt bzw. man generell über dickere Stellen nähen kann.

Vorweg nehmen möchte ich, dass es sicherlich Maschinen gibt, die schneller an ihre „Grenzen“ kommen als andere und dass es auch stark von der Qualität des Kunstleders abhängt, ob man Probleme bekommt oder nicht.
Als ich das erste Mal Kunstleder auf einem Stoffmarkt gekauft habe, wurde mir vom Verkäufer empfohlen, eine Jeans Nadel zu verwenden und auf gar keinen Fall eine normale Ledernadel, da diese wie ein kleines Messer in das Textil schneidet und das Kunstleder zu sehr perforiert wird. Ich selbst nähe Kunstleder immer mit einer Universalnadel und habe bisher überhaupt keine Probleme. Die Nadelwahl sollte man am besten selbst einfach testen und wenn man mit einer Ledernadel zurecht kommt, sollte man darauf achten die Stichlänge immer etwas größer zu stellen.

Dieser Tipp ist nun nichts Neues und ähnlich ist es wahrscheinlich mit den Nähfüßen. Da ein normaler Metallfuß auch mal am Kunstleder hängen bleiben kann und der Transport dadurch nicht gut funktioniert, werden oft ein Teflon- oder Rollenfuß zum Nähen von Kunstleder verwendet. Aber man kann den normalen Nähfuß auch von unten mit einem Stück mattem Klebeband (z.B. Scotch Tape oder Masking/Washi Tape) bekleben und das funktioniert für mich sogar besser als der Rollenfuß (einen Teflonfuß habe ich bisher noch nicht). Allerdings stimmt auch das bestimmt nicht für jede Maschine bzw jede Näherin. Also ausprobieren :).

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Obertransport der Nähmaschine. Hier muss man mit dem leben, was die Maschine einem bietet. Meine Pfaff hat einen Obertransport, den ich in den Nähfuß einhängen kann und ich zeige Euch auch gleich wie unterschiedlich das Stichbild bei sonst identischer Einstellung aussieht, wenn ich den Transport nicht benutze (ich hoffe man erkennt es). Wenn Eure Maschine keinen hat, evtl gibt es sonst einen Obertransportfuß, der an Eure Maschine passt?

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Die weißen diagonalen Nähte wurden aus Versehen ohne Transport genäht, die waagerechten Nähte (weiß und blau) sind mit IDT Transport. Mit klick aufs Bild sieht man das Problem etwas besser ;).

Die oberen Punkte liest man ja nun oft, wenn jemand Tipps zum Thema Kunstleder oder auch Wachstuch vernähen gibt. Gerade bei Emilia ist mir allerdings mal wieder bewusst geworden wie froh ich über ein kleines Helferlein bin, das jeder nutzen kann, wenn man denn weiß, wofür es gut ist. 😉 Ich spreche von einer Hebeplatte (scherzhaft auch gerne mal Hebamme genannt).

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Dieses kleine meist graue unscheinbare Teil ist bei manchen Maschinen im Lieferumfang dabei, kostet aber im Handel auch nur wenige Euro und das ist es auch wirklich Wert! Für diejenigen, die dieses Tool wirklich noch nicht kennen, zeige ich jetzt wie es funktioniert und habe (unfreiwillig) auch hier ein Beispiel wie es aussieht, wenn man über dickere Stellen nähen will ohne die Hebeplatte.

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Wenn man nahe an eine dickere Stelle kommt, steht der Nähfuß irgendwann sichtbar schräg nach hinten gekippt und die Stiche werden kürzer, da der Transport nicht mehr richtig funktioniert

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Genau jetzt schiebt man die Hebeplatte unter den Nähfuß und gleicht damit die Unebenheit wieder aus und der Nähfuß steht gerade. Die Naht wird wieder gleichmäßig und sauber.

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Bei größeren Höhenunterschieden bekommt man auch beim „Abstieg“ wieder Probleme, wieder erkennt man das an einem sehr schräg stehenden Nähfuß

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Einfach die Hebeplatte vor den Nähfuß schieben und so lange nähen bis der Nähfuß wieder komplett gerade stehen kann, wenn man die Nähhilfe entfernt. 

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Den ersten Buckel beim Absteppen nach dem Annähen der Seitenteile habe ich ohne Hebeplatte genäht (im Bild rechts, türkisfarbene Naht) und lauter kleine Einstiche erhalten, viel regelmäßiger wird es mit der kleinen Hilfe (siehe linke Naht). Wenn man keine Hebeplatte hat, kann man auch ein Stück Kunstleder so falten, dass es die gleiche Höhe hat wie das Nähgut und dies jeweils unter den Nähfuß legen. Die Hebeplatte hat allerdings eine Aussparung in der Mitte und man kann diese weiter unter den Nähfuß schieben ohne mit der Nadel drüber zu nähen (beim Unterlegen von z.B. Kunstleder muss man sehr darauf achten, dass man dieses nicht aus Versehen festnäht!)

So, nun zeige ich Euch noch, wie meine Emilia bisher aussieht. Wie manche schon von Istagram wissen, war ich mir nach den ersten Nähten noch nicht sicher, ob ich mit meiner Farbwahl zufrieden sein werde, aber ich finde sie mittlerweile total schön =D. Danke auch für die lieben Kommentare zu meinem Insta post.

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen


Seid ihr auch dabei beim Sew Along?
Ich freue mich schon auf meine fertige Emilia :). Danke Katrin für den tollen Schnitt <3.

Clutch Emilia und Tipp zum Nähen von mehreren Lagen

getarnte Crossbag

Es ist schon beinahe 8 Monate her, dass ich hier verkündet habe, dass ich den Rucksack von der Taschenspieler II CD auch nochmal als Crossbag nähen werde. Damals wollte mein Schatz noch eine aus LKW-Plane und ich habe todesmutig behauptet, dass das auch gehen wird. Zwischenzeitlich hat er sich zum Glück noch einmal umentschieden und wir waren schon Mitte letzten Jahres zusammen die Stoffe dafür shoppen. Auch Gurtband, Reissverschluss und Magnetschnalle hat er sich passend ausgesucht. Alles war also bestens vorbereitet und blieb dann eine Weile *hust* liegen.

Im Dezember habe ich auf einem Nähtreff dann zumindest die Stoffteile zugeschnitten und auch diese durften sich dann noch gut einen Monat „ausruhen“. Am letzten Wochenende habe ich dann das Volumenvlies zugeschnitten und mit den ersten Nähten begonnen, aber so richtig weit bin ich nicht gekommen. Klar war mir nur, dass ich gerne bis Dienstag Abend fertig sein wollte, damit ich das gute Stück wenigstens „pünktlich“ zum Geburtstag fertig habe ;).

Ich habe es auch gerade noch so geschafft, allerdings habe ich vor lauter fertig-werden-wollen ganz vergessen, dass mein Schatz so gerne die Magnetschnalle haben wollte und habe eine ganz „normale“ eingenäht. Sein erster Kommentar kurz nach Mitternacht: „Oh doch keine Magnetschnalle?“. Oh nein, so was blödes, mein Gedächtnis ist auch nicht mehr das, was es mal war *lach*. Aber gefreut hat er sich trotzdem :). So interpretiere ich zumindest die Frage, ob er davon auch noch einen in beigem Camouflage haben kann, damit es immer entsprechend zum Outfit passt *großeAugenmach*. Klar geht das, und ich hoffe, es dauert nicht wieder 1 3/4 Jahre *tränenlach*.


getarnte Crossbag

getarnte Crossbag

getarnte Crossbag

getarnte Crossbag

getarnte Crossbag

getarnte Crossbag


Da ich nicht für mich genäht habe, schicke ich die Crossbag zu SewingSaSu und zum SelbermacherFreitag (fka Lady DIY). Zu den Taschen und Täschchen bei Evelyn darf sie natürlich auch.

Nachtrag: oh ja richtig, ganz vergessen, bei alles für den Mann ist die Crossbag natürlich auch bestens aufgehoben! Danke Petra 🙂

getarnte Crossbag

Zita beim Blind-Sew-Along 2014

Die Raterunde bei Contadina’s Blind-Sew-Along ist seit 21Uhr vorbei und damit darf ich nun auch meinen Beitrag zum BSA ganz öffentlich zur Schau stellen *zwinker*.

Am Mi, 8.10. haben sich Abends um 18 Uhr 22 verrückte Bloggerinnen ihre Plätze zum Blind-Sew-Along hart erkämpft und ich war mitten drin. Ich fand die Idee von Anfang an spannend und wollte den BSA gerne zum Anlass nehmen, mir mal wieder *hust* eine Tasche zu nähen. Da ich ja aber nicht sicher sein konnte, überhaupt einen Platz zu ergattern, habe ich mir vorher auch gar keine Gedanken dazu gemacht, welchen Schnitt ich überhaupt nähen möchte.

Ziemlich im gleichen Zeitraum also in den letzten 2 Wochen stand aber auch noch ein Probestick-Projekt auf dem Plan und damit hatte ich begonnen (Ergebnis dazu darf ich Euch in den nächsten Tagen zeigen). Erst am Freitag, 17.10. habe ich mich mit Hilfe von meinem Schatz für einen Schnitt entschieden. Schon seit Ende April/Anfang Mai 2013 schlummert das eBook auf meinem Rechner und erst jetzt habe ich sie endlich genäht. Wer weiß wie lange es ohne den BSA noch gedauert hätte!!

Am Wochenende wurde dann Stoff ausgesucht und Montags Abends das meiste zugeschnitten, allerdings mussten Dienstag noch die letzten Teile zugeschnitten und gebügelt werden und erst am Mittwoch – 2 Tage vor Abgabetermin – habe ich meine erste Naht gesetzt. Ich weiß auch nicht, warum, aber wenn es dann zeitlich langsam eng wird, komme ich überhaupt erst in die Gänge. Mittwochs wurde bis 1 Uhr nachts genäht und Donnerstags musste ich nach der Arbeit erst noch in die Stadt, die fehlenden D-Ringe kaufen. Hätte man ja auch schon mal vorher schauen können, ob alles da ist. Man hätte das bestimmt auch gemacht, nur ich eben nicht *lach*. So bleibt es schließlich auch für mich spannender, ob ich wirklich fertig werde *kopfschüttel*.

Also Donnerstag Abend wieder an die Maschine und um ca. 0:10Uhr war sie dann zum Glück fertig. Die letzte Naht zum Absteppen oben ist innen wirklich nicht schön, aber hej ist ja nur innen und sie ist für mich, da habe ich da mal großzügig drüber hinweg gesehen :). Also schnell noch Fotos gemacht, die sollten ja zum Glück nicht gut sein *zwinker*. Am Freitag nachmittag habe ich dann Sabine erlöst, die bestimmt schon gezittert hat, ob wirklich alle pünktlich ihre Bilder bei ihr abliefern. Also länger hätte ich wirklich nicht brauchen dürfen, aber ich bin so richtig happy mit meiner neuen Tasche *g*. Ich habe sie einfach so genäht, wie ich sie mag – kein „auf die falsche Fährte führen“ oder ähnliches ;).

Am Sonntag haben wir dann auch noch „schöne“ Fotos gemacht und nun kann ich Euch noch ein paar Fotos zeigen, damit ihr auch sehen könnt wie groß sie ist und wie sie innen aussieht – also ein paar Bilder ist gut, Vorsicht Bilderflut:

Zita beim Blind-Sew-Along 2014
von vorne
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
leicht seitlich
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
auch von hinten schön
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
Innen mit geteiltem Innenfach
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
Rüschen von rechts
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
Rüschen von links 😉
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
seitlich Kam Snaps
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
die Reissverschlussblende
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
nochmal seitlich mit pinkem! Gurt
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
man kann sie seitlich tragen…
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
…aber auch quer
Zita beim Blind-Sew-Along 2014
und ich finde sie toll 🙂

Und meine Zita by Machwerk geht nun rüber zu Emmas Stoffabbau, denn ich habe ja nur die D-Ringe neu kaufen müssen. Die Rüschenstoffe liegen schon seit 2009 bei mir und sind mal wieder Amy Butler Design. Das graue Velours habe ich zumindest schon mehrere Monate und das passt so super zu der Zita. Das türkisfarbene Kunstleder ist auch schon mindestens 2 Jahre abgelagert und das für mich eher untypische pinke Gurtband stammt aus dem alles-für-selbermacher Adventskalender vom letzten Jahr und passte einfach am Besten dazu.

Außerdem schicke ich MEINE Zita noch rüber zu RUMS, wo ich schon viel zu lange nicht mehr dabei war. So schön, dass ich es endlich mal wieder geschafft habe und Donnerstag Abend gehe ich RUMS Beiträge durchstöbern *freu*. 

Da es ja offensichtlich eine Tasche ist, darf sie auch noch zu den anderen bei Taschen und Täschchen.

So, und zu guter letzt darf ich auch noch bei Sabine verlinken, wo ihr in den nächsten 8 Tagen nochmal alle posts zu den BSA Taschen finden könnt. Finde ich total klasse! Danke Dir nochmal für den großen Spaß und die tolle Organisation des Blind-Sew-Alongs liebe Sabine. Ich freue mich, dass ich dabei war!!

P.S.: Ich habe mir nun noch die Kommentare durchgeschaut und ich freue mich gerade sehr. Es haben mir lange nicht alle eine Tasche zugeordnet, aber das ist ja auch ok, ich weiß ja dass mein blog nicht der bekannteste ist. Wenn ich mich nicht verzählt habe, wurde ich von 31 zugeordnet. Dabei wurde auf 18 verschiedene Taschen getippt *lach* und ganz genau ein einziges Mal auf meine eigene und zwar von Anja von „Nähverrückte Freundin“. Warum ich mich nun freue? Na, es wurde 22 mal getippt, dass Gesine meine Tasche genäht hat. Und das kann man doch nur als riesen Kompliment sehen. Also, ich schiebe es ganz klar darauf, dass die Bilder ja nicht sehr hochauflösend waren, denn leider leider nähe ich nicht so akkurat wie unsere Patchworkelfe. Das war total spannend zu lesen und ich wäre nie darauf gekommen, dass man meine Tasche Gesine zuordnen wird. 🙂

Ich kann auch auf japanisch plotten

Na, hättet ihr das gedacht *lach*. Also ehrlich gesagt, hoffe ich sehr, dass ich das auch konnte und ich nicht irgendein unschönes Wort oder sogar eine Beleidigung geplottet habe. Aber mal von vorne:

Schon vor gut 2 Jahren habe ich für einen lieben Kollegen einen Stoffbeutel genäht und zwar für einen Kyudohandschuh (kyudo ist japanisches Bogenschießen). Nachzulesen hier und hier. Ein paar Monate später habe ich mir dann zwar meine Stickmaschine zugelegt, aber nachträglich etwas auf einen Beutel sticken ist ja eher schwierig.

Nun habe ich ja aber meinen lieben Plotter, wie ihr alle wisst, denn der ist hier ja öfter in Gebrauch als meine Nähmaschine *seufz*. Und so habe ich meinem Kollegen dieses Jahr zum Geburtstag noch das passende Schriftzeichen zum Aufbügeln geplottet.

Das Schriftzeichen bedeutet übersetzt „Weg des Bogens“ und steht demnach für Kyudo. Ich glaube, gerechnet hatte er damit nicht, sich dafür sehr darüber gefreut. Er musste das Zeichen dann ja selbst aufbügeln und hat dafür den Beutel sogar höchstpersönlich vorher mit der Hand gewaschen und das Bügeln auch selbst gemeistert 🙂 (also nicht etwa an seine Frau abgetreten). Das fertige Werk hat er dann zur Arbeit mitgebracht, um es mir und auch den anderen Kollegen zu zeigen. So macht das doch Spaß, wenn man hinterher sieht, dass man jemandem auch wirklich eine kleine Freude machen konnte =).

Die Bilder sind jetzt ziemlich mieß, sind aber leider alles was ich habe. Den Beutel habe ich ja schon mal gezeigt und das japanische Schriftzeichen kann man ja erkennen *zwinker*.

Ich kann auch auf japanisch plotten

Da sowohl Beutel als auch das Schriftzeichen nicht für mich waren, schicke ich den post nun noch zu Lady diy. Geplottet wurde auch und daher darf er auch noch zur Plotterliebe auch noch zu Taschen und Täschchen (dürfen doch auch Beutel mitmachen oder?).